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1

19.10.2012, 09:30

Perspektiven und Zeitformen

Mich würde mal interessieren, was für eine Schreibperspektive ihr bevorzugt.
Ich persönlich finde es z.B. einfacher in der ICH-Perspektive zu schreiben. Das merke ich besonders an meiner neuen Story (Turkish Delights), wo ich mich an der Erzähler-Perspektive versuche und es mir viel schwerer fällt...ich muss immer ziemlich lange überlegen, wie ich etwas formuliere und kann nicht so "frei-nach-Schnauze" machen...

Was gefällt euch denn besser bzw. in welcher Art schreibt ihr denn lieber?

Außerdem: Zeitformen!!!
Besonders bei dem ich-Erzähler wichtig. Die Meisten nutzen ja die Vergangenheitsform, wobei ich auch mal gerne im Präsens lese und auch gerade so nebenbei noch eine Story angefangen habe, die in der Gegenwart erzählt wird (ist noch nicht veröffentlicht ;) )

Also lasst euch mal aus ^^

2

19.10.2012, 12:06

Die Fragen habe ich mir auch schon häufig gestellt! :thumbup:

Also ich muss sagen, dass es mir eigentlich relativ egal ist, aus welcher Perspektive das Geschehen beschrieben wird. Dennoch finde ich, dass man sich durch den Ich-Erzähler ein klein wenig mehr identifizieren kann und die Gefühlslage und Gedanken besser und einfacher zu verstehen sind. ;)


Zum Schreiben finde ich diese Perspektive auch einfacher, aber die Sicht des personalen Erzählers finde ich ebenfalls nicht schlimm, nur irgendwie tauchen dann manchmal Szenen auf, wo man sich dann gewünscht hätte, das Ganze als Ich-Erzähler zu schreiben. :D

Das mit der Zeitform... hmm. Das ist so eine Sache. Eigentlich mache ich da keinen großen Hehl draus, ob Präsens oder Präteritum, wobei Letzteres wohl häufiger vorkommt. 8) Manchmal finde ich, dass es auch zur Geschichte passen muss. z.B, wenn in einer Story viele, viele Flashbacks hat, könnte man eventuell für die eigentliche Geschichte Präsens nehmen und für die Rückblicke dann Präteritum oder so. :)

LG

3

22.10.2012, 21:52

also, ich-perspektive kann ich nicht ganz so gut schreiben ^^ daher lieber die er-sie-weise. nur das problem ist, wenn man gleichgeschlechtliche hat, ist das sehr kompliziert :D aber wie gesagt, sonst lieber er/sie ^^

gegenwar, vergangenheit... das kommt immer drauf an xD bei meiner sternenstory war es in der gegenwart, damit es ein wenig spannender ist und man nicht weiß, ob die erzählerin am ende stirbt oder nicht :D wäre sie gestorben, wäre es ja nicht sinnvoll gewesen, in der vergangenheit zu schrieben und ich wusste es halt noch nicht ^^
sonst schreib ich lieber in der vergangenheit.

also, fazit: Er/Sie-Perspektive und das in der Vergangenheit ;D
Jeder Mensch braucht Träume. Das hält uns davon ab stehenzubleiben.

4

23.10.2012, 20:08

Ich schreib auch am liebsten aus der Ich-Perspektive, weil das die Geschichte einfach persönlicher macht. Hab mich auch schon mal an den allwissenden Erzähler gewagt. Der ist eigentlich auch interessant, vor allem weil er die verschienenen Perspektiven beleuchtet und so ein bisschen Abwechslung bietet. Außerdem kann so der Leser jeden Konflikt vorhersehen und das macht die Sache schon ziemlich spannend ;)

In der Regel benutze ich auch die Vergangenheitsform, ganz einfach, weil ich sie gewöhnt bin. Die meisten modernen Romane benutzen diese Form ja auch, deswegen glaube ich, dass ich und viele andere Leser sie mittlerweile als passend empfinden.

Eine ganz andere Sache: Hat einer von euch sich schon mal mit dem "stream of consciousness"- dem Bewusstseinsstrom- befasst oder versucht, ihn zu benutzen? Ich find den Stil echt interessant und hab ihn auch schon mal eingebaut... eher schlecht als recht :D

also: am beliebtesten ist und bleibt der Ich-Erzähler und die Vergangenheitsform. Trotzdem- experimentieren ist immer erlaubt!

LG :)
Perhaps we were right putting love into books. Perhaps it could not live anywhere else.- William Faulkner

5

24.10.2012, 09:33

Zitat

Hat einer von euch sich schon mal mit dem "stream of consciousness"- dem Bewusstseinsstrom- befasst oder versucht, ihn zu benutzen?


Mhm...finde ich perdönlich ziemlich schwierig. Dazu habe ich auch noch nicht genug aus der Perspektive gelesen, als dass ich mich daran wagen würde. Aber es klingt ziemlich interessant...
Allerdings stell ich es mir wirklich schwer vor...viele Dinge müssen sich bei dem Schreibstil ja aus dem Kontext erschließen lassen und dass dann so umzusetzen...puh :wacko:

6

24.10.2012, 17:28

ja da hast du Recht, ist auch für den Leser ein ziemlich "anstrengender" Stil! Ich hab zwei Werke gelesen, die fast nur aus dem Stil bestehen... und das war manchmal echt ganz schöne Arbeit :D

trotzdem fand ich's cool, das mal auszuprobieren. Und damit kann man aus manchen Szenen echt was Besonderes machen :)
Perhaps we were right putting love into books. Perhaps it could not live anywhere else.- William Faulkner

7

12.12.2012, 14:29

*Alte Beiträge aufwärm*

ich schreibe normalerweise auch in der Vergangenheit und in der er/sie Perspektive. Ich habe jetzt eine Geschichte auf ich- Basis und das ist mal ne schöne Abwechslung und recht entspannend, wobei ich mich anstregen muss nicht jeden Satz mit "ich" anzufangen..
Ich finde Gegenwart sehr schwer zu lesen.. ich weiß auch nicht total anstregend und so :DDD