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1

24.02.2019, 00:03

Everybody knows

Everybody knows that the dice are loaded
Everybody rolls with their fingers crossed.



Everybody knows the war is over
Everybody knows the good guys lost.

[img]https://cdn.shopify.com/s/files/1/1873/4557/products/Maffia_100_x_200_cm_laatste_grande_c4982885-f437-4dae-aba7-c73c6e214051_grande.jpeg?v=1527944520[/img]

Everybody knows the fight was fixed
The poor stay poor the rich get rich.


[img]https://www.zdf.de/assets/plakatmotiv-zu-the-wolf-of-wall-street-mit-leonardo-dicaprio-100~1920x1080?cb=1527237781668[/img]

That's how it goes

Everybody knows.....

[img]https://cdn1us.denofgeek.com/sites/denofgeekus/files/styles/main_wide/public/2018/09/gotham-season-5-release-date-episodes-cast-story-news.jpg?itok=zDefXAX2[/img]

Willkommen zu einem neuen RPG von Joyce und meiner Wenigkeit.
Diesmal spielt das Ganze in einer Stadt in Nordamerika namens 'Youver City'.

[img]https://ahvalnews.com/sites/default/files/styles/social_image/public/2018-09/gotham_city_1.jpg?h=78dd8abb&itok=K_5ckWTh[/img]
Hier stehen Gewalt, Korruption und Niedertracht auf der Tagesordnung.

Und in der Mitte dieses Chaos aus Kriminalität befinden sich 4 junge Menschen die ohne Vorahnung plötzlich ganz tief mit drin stecken und um alles kämpfen müssen was ihnen lieb und teuer ist.

Viel Spaß beim Lesen,
Magda und Joyce
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nayeli« (09.03.2019, 00:20)


2

24.02.2019, 00:12

Cosmo

Name Cosmo
Alter 25
Charakter charmant, schlau, schelmisch, gerissen, mutig, trotzig
Aussehen

Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

3

24.02.2019, 00:29

Selene

Name Selene (Spitzname Kali)
Alter 23
Charakter Selbstbewusst, schlagfertig, mutig, hitzköpfig, ein wenig narzisstisch


Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

4

04.03.2019, 16:28

Emma und Louis

Name: Emma
Alter: 22
Charakter: Selbstbewusst, Elegant, Freundlich, Schlagfertig, Stur
https://goo.gl/images/4dBF7e


Name: Louis
Alter: 31
Charakter: Eiskalt, Selbstbewusst, Kriminell, Brutal
https://goo.gl/images/VLXaCG
The purpose of life is to be happy.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Joyce« (09.03.2019, 20:41)


5

09.03.2019, 15:23

Cosmo
"... und wenn du eh schon unterwegs bist, kannst du Mina noch vom Kindergarten abholen!" ruft meine Mutter aus dem Keller, während ich in meine alten, abgelaufenen Lederboots schlüpfe. "Okay, Mum." erwidere ich etwas genervt und schnappe meine Jacke. So läuft das bei uns eben. Seit mein Dad uns damals verlassen hat und Mum alleine die Bar schmeißen und uns 3 Kinder großziehen musste, wurde ich als ältestes Kind Ersatzfamilienoberhaupt und das bedeutet auch, dass ich allerlei Verantwortungen trage.
"Ach und bring diesmal bitte nicht den 8 Jahre alten Whiskey! Der läuft nicht so gut!" Seufzend mache ich mich auf Weg durch die Straßen von Youver City. Es ist mal wieder verdammt viel los. Kein Wunder. Youver City feiert in ein paar Tagen sein 150 -jähriges Jubiläum. Schon seit Wochen herrscht hektisches Treiben.
Ich kämpfe mir meinen Weg durch die verwinkelten Straßen in Richtung Kindergarten, wo Mina, meine kleine Schwester schon wartet. "Sorry Prinzessin fürs warten." strubble ich ihr durch die Haare und sie grinst breit. "Bereit deinem großen Bruder bei ein paar Einkaufen zu helfen?"
Mina ist nicht gerade begeistert, allerdings ist sie daran gewöhnt. Und da ich als ihr großer Bruder auch ein wenig ihr Vorbild bin, hat sie nichts dagegen etwas Zeit mit mir zu verbringen, auch wenn das heißt, dass wir durch staubige Regale im nahegelegenen Getränkemarkt laufen müssen um spezielle Ware für die Bar zu kaufen, die wir uns nicht liefern lassen können.


Kali
"Heute Abend ist die große Gala im Rathaus. Alle wichtigen Stradträte werden da sein. Ganz zu schweigen von allen wichtigen Größen der Stadt, inklusive den Oberhäuptern der Familien." ich lehne gelangweilt an der kalten Steinwand voll mit Graffiti während Malakai, mein großer Bruder, zum tausendensten Mal den Plan durchgeht. Als ob dieser Abend irgendwie anders verlaufen wird als die restlichen Raubzüge, die wir verübt haben. "Kali wird als Kellnerin arbeiten und uns Zugang zu den Räumlichkeiten verschaffen." er deutet auf seinem Plan, den er an die Wand gepinnt hat auf einen Hintereingang der schlecht bewacht ist und durch den die Crew Zutritt erhalten wird. Dann fährt er fort. "Unser Ziel ist schnell hineinzukommen. Die Bodyguards der Familien werden bis an die Zähne bewaffnet sein, also seid darauf gefasst notfalls schießen zu müssen, aber wenn alles nach Plan verläuft, wird keiner merken dass wir da waren, bis es zu spät ist..."
Ich verdrehe die Augen und stoße mich von der Wand ab. "Ich muss mich noch fertig machen." unterbreche ich meinen Bruder etwas genervt. Immerhin würde mich so wie ich gerade aussehe niemand als Kellnerin engagieren. "Wir kennen alle den Plan, verschwenden wir nicht wertvolle Vorbereitungszeit, okay?"
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

6

09.03.2019, 20:53

Emma
„Ich erwarte dass du dich heute Abend von deiner besten Seite zeigst, Darling. Dieser Abend könnte bahnbrechend für unsere Familie sein.“, streicht mein Vater mir einige Haare aus dem Gesicht und ich ziehe kaum merklich den Kopf zurück. Seine kalten, von seinen Geschäften bereits verhornten Fingerspitzen streichen über meine Haut und ich merke, wie sich auf meinem Körper eine Gänsehaut bildet.
Es ist nicht die Tatsache, dass mein Vater mich berührt. Es ist die Tatsache dass diese Hände mehr Morde begangen haben, als ich jemals zählen könnte. Und es widert mich an.
Doch leider ist dies Teil meines Schicksals. Die Tochter einer der größten Mafiosos in Youver City zu sein, kommt mit einer großen Bürde. Seit meine Mutter tot ist, hat sich mein Vater darauf verschworen, mir niemals etwas zustoßen zu lassen. Und das beinhaltet, mich niemals ohne Begleitschutz aus dem Haus zu lassen.
„Louis wird dich zum Frisör begleiten. Es ist heute gefährlich in der Stadt.“, widmet er sich wieder seiner Tageszeitung und ich verdrehe kaum merklich die Augen.
„Es ist gefährlich, weil die Leute Angst vor dir haben, Vater. Nicht weil de Menschen grundlos böse sind.“, murmele ich während ich einen Schluck Kaffee trinke.
In diesem Moment geht allerdings die Tür auf und mein Bruder kommt mit einem breitem Grinsen auf den Tisch zu.

Louis
„Guten Morgen Sonnenschein, ist heute nicht ein fabelhafter Tag?“, begrüße ich meine umwerfende Schwester mit einem Kuss auf die Wange und merke, wie sie angewidert eine AUgenbraue hebt.
„Wirklich Lou? Noch vor 10?“, seufzt sie und ich zucke grinsend mi den Schultern während ich mir ein Brötchen von unserem reich bestücktem Tisch nehme.
„Du weißt doch Ems, besser früh genug anfangen high zu sein damit man länger was davon hat.“, schmiere ich mein Brötchen während Vater mir den heutigen Ablauf erklärt.
Emma beschützen, Emma zur Party bringen, Geschäfte machen.
WIe immer zu jedem großem Fest in der Stadt.
Aber wieso sollte ich mich beschweren, ich habe mehr Geld als ich jemals ausgeben könnte, die Frauen fliegen auf mich und wenn ich richtig Glück habe, darf ich sogar Vater*s schmutzigen Geschäfte zu Ende bringen.
Es ist eine Gewinnsituation für uns alle.
The purpose of life is to be happy.

7

09.03.2019, 21:10

Cosmo
Der Verkäufer im Getränkemarkt ist heute besonders nett und schenkt Mina sogar noch ein Bonbon, worüber sie sich sehr freut und das so gut schmeckt, dass sie mir den gesamten Weg zurück nach Hause davon berichtet.
In der Bar angekommen, mache ich mich daran die Getränke zu verräumen, während Mom sich um Mina kümmert. Mein kleiner Bruder Thomas ist noch in der Schule, aber er ist mit seinen 13 Jahren alt genug um die Bahn zu nehmen. Gott sei dank. So bleibt mir noch ein wenig Freizeit vor dem Abend. Heute ist irgend so ein Schicki-Micki Event im Ratshaus und durch meinen Nebenjob als Kellner in einem Cateringservice, bin ich mit dabei. Ich hab zwar absolut keine Lust, da die reichen auf diesen Veranstaltungen Menschen wie mich wie Abschaum behandeln, aber es bringt gut Geld rein und da ich mit der Miete meiner kleinen Wohnung schon im Verzug bin, bin ich leider darauf angewiesen.
Ich beschließe meine Freizeit zu nutzen, indem ich das alte Bike von meinem Dad mal wieder in Benutzung nehmen. Es steht jetzt immerhin schon seit ein paar Monaten unbenutzt herum. Und es ist das einzige was mir von Dad noch geblieben ist.

Kali
Mein Bruder sieht mich wütend an. "Was denn? Ist doch wahr? Ich deaktiviere den Code für den Hintereingang und mach euch auf, ihr schleicht auch ins dritte Stockwerk, schaltet die Wachen vor dem Büro aus und schnappt euch das Zeug. Bang Boom, ihr seid draußen, ich verschwinde und alle sind happy. Ist doch nicht so kompliziert." Ich weiß, dass das leichter gesagt als getan ist, und um ehrlich zu sein hab ich auch ziemlich Schiss vor heute Abend, immerhin wage ich mich direkt in die Höhle des Löwen, aber den Plan immer und immer wieder durchzusprechen wird an dem Risiko nichts ändern.
"Ich will nur sicher gehen, dass jeder weiß was er zu tun hat, Schwestherz. Wir wollen doch nicht, dass so was wie letzten Monat nochmal passiert oder?" Ich verenge meine Augen und fauche ihn an. "Das war deine Schuld und das weißt du auch! Du hast vergessen den Schalter umzulegen, das war DEIN Job! Kein Wunder dass die Anlage die Bullen auf den Plan gerufen hat!" "Wie auch immer. Jedenfalls ist das heute Abend mehr als Riskant und deswegen spreche ich den Plan so oft durch, bis ihr ihn alle im Schlaf vorbeten könnt." "Viel Spaß dabei, Bruderherz. Ich mach mich derweil lieber nützlich und checke schon mal das Arsenal. Nicht dass du wieder ohne Ersatzmagazin unterwegs bist." damit rausche ich aus dem Raum und lasse meinen Bruder und seine Crew zurück.
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

8

09.03.2019, 22:23

Emma
EIne gute halbe Stunde später habe ich es geschafft, mich von Louis wegzuschleichen und schlage mir meinen Weg durch die aufgeschreckten Menschenmassen.
Es ist für mich manchmal schwer nachzuvollziehen wie die Menschen so unvorsichtig und gedankenlos durch die Welt gehen können.
Sehen sie denn nicht, wie verkorkst diese Welt eigentlich ist? Oder zumindest diese STadt?
Die Stadt ist mein zuhause seit ich ein kleines Kind war. Ich kenne jede Ecke besser als meine eigene Handtasche und ich würde niemals Angst haben.
Aber heute? Heute ist das anders. Heute sind Menschen in der Stadt, die meinem Vater gefährlich werden könnten und somit auch mir.
Seufzend bleibe ich vor einer schon eher älteren Bar stehen und blicke einen Moment auf die Tür bevor ich mir selbst einen Ruck gebe und hineingehe.
Der Geruch von abgestandenen Zigaretten und Alkohol schlägt mir entgegen und ich runzele einen Moment die Stirn bevor ich auf den jungen Mann zugehe, der mit dem Rücken gewendet zu mir steht. „Hi, entschuldige. Habt ihr schon auf?“

Louis
Verdammte Scheiße! Ich habe einen Moment weggesehen, einen verdammten Momenz und Emma hat sich davon geschliechen. Wenn Vater das erfährt wird er mir den Kopf abreißen und ihn an die HUnde verfüttern. Emma ist sein ein und alles und seit Moms Tod ist er noch mehr darauf bedacht, auf sie aufzupassen.
Genervt laufe ich schnellen Schrittes durch die Straßen der STadt ohne wirklich darauf zu achten, wo ich überhaupt hinlaufe.
Und so kommt eins zum anderen bevor ich mit einem Mädchen zusammenstoße, welches aus einem der alten Häuser gestürmt kommt.
The purpose of life is to be happy.

9

09.03.2019, 22:43

Cosmo
Auf dem Weg nach draußen werde ich allerdings von meiner Mutter aufgehalten, die an der Bar steht und Gläser wäscht. "Cosmo, meinst du du könntest von unten den Werkzeugkasten holen? Die Spülmaschine hängt schon wieder." Ich verdrehe innerlich die Augen und mach eine Notiz in meinem Gehirn, dass ich sobald ich wieder Geld habe, eine neue Spülmaschine davon kaufen werde. So oft wie dieses Ding kaputt geht!
Also doch keine Freizeit... Ich hole vom Keller das Werkzeug und breite es gerade auf dem Tresen aus, als auf einmal die Türe hinter mir aufgeht und eine weibliche Stimme erklingt. "Hi, entschuldige. Habt ihr schon auf?" ich drehe mich mit dem Schraubenzieher in der Hand zu ihr um und das erste was mir auffällt ist, dass sie verdammt gut aussieht. "Ähm.. Klar. Setz dich." deute ich mit einem Lächeln auf die Barhocker. Dann schnappe ich mir mein Werkzeug und verschwinde damit hinter der Bar. In dem Moment ertönt Minas langgezogenes: "MAMA!" von oben aus der Wohnung das besagt, dass sie irgendwas kaputt gemacht hat oder Hilfe bei etwas braucht. Meine Mutter stellt das Glas ab, welches sie in der Hand hatte und eilt nach oben. Dann muss ich wohl Barkeepern. Sieht so aus als müsste die Spülmaschine noch warten.
Ich wende mich also der jungen Dame zu und mit einem leichten Grinsen auf den Lippen frage ich: "Du siehst so aus als könntest du den besten Whiskey der Stadt gebrauchen..." greife ich nach der brandneuen Flasche auf dem Regal und stelle ein Glas auf die Theke.

Kali
Malakai kann manchmal wirklich anstrengend sein! Aber er hält uns alle zusammen und am Leben, also sollte ich mich nicht beschweren. Trotzdem muss ich mir das nicht antun!
Also beschließe ich meine Aussage wirklich ernst werden zu lassen und das Arsenal zu checken. Doch ich komme nicht gerade weit, denn als ich aus dem alten Gebäude das uns im Moment als Unterschlupf dient stürme, pralle ich gegen einen dort auf dem Gehsteig schlendernden Kerl. "Oh." Ich hebe den Kopf und sehe in zwei braune, kalte Augen. "Sorry." ich trete einen Schritt zurück, weil ich ihm praktisch direkt in die Arme gelaufen bin. Zugegeben es sind zwei wirklich muskulöse Arme, aber für sowas hab ich heute definitiv keinen Kopf.
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

10

10.03.2019, 16:39

Emma
Als der Typ sich umdreht fühlt es sich für einen Moment so an, als würde meine Welt stillstehen.
Da steht dieser Kerl mit den unglaublichsten Augen der Welt und einem Grinsen welches mein Herz aussetzen lässt.
Keine Ahnung wie viel Zeit vergangen ist aber irgendwann komme ich zurück in die Realität und lasse ein leichtes Husten heraus bevor ich mich an die Bar setze und mit den Schultern zucke.
„Ich nehme gerne auch einen doppeltem von dem, was diesen Tag einigermaßen erträglicher macht.“, seufze ich und lege meine Handtasche auf dem Thresen neben mir ab.
Während ich auf meinen Drink warte sehe ich mich in der Bar um und kann feststellen, dass das Augenmerk offensichtlich nicht auf moderner Einrichtung liegt denn alles um mich herum sieht aus, als wäre es im Jahre 1980 stehen geblieben.
Aber irgendwie hat es was, irgendwie wirkt es gemütlich.

Louis
„Meine Schuld. Ich hätte besser aufpassen sollen.“, murmele ich und sehe mich weiterhin nach meiner Schwester um.
Fluchend streiche ich mir die Haare aus dem Gesicht und blicke auf das Mädchen vor mir. Sie ist hübsch, keine Frage. Aber vermutlich viel zu jung.
„Sag mal, hast du ein dunkelblondes Mädchen gesehen? Ungefähr Anfang 20 und in Markenklamotten.“
The purpose of life is to be happy.

11

10.03.2019, 17:10

Cosmo
Sie lässt sich an der Bar nieder und ich schenke ihr einen Doppelten von unserem besten Whiskey - meinem absoluten Lieblingsdrink - ein. Dabei mustere ich sie unauffällig. Sie hat unglaubliche Augen. Das ist das erste was mir an ihr auffällt. Irgendwie liegt da eine gewisse Magie, etwas Geheimnisvolles in den tiefen dieser dunkelbraunen Augen, die in dem Moment aufblicken und mich direkt ansehen. Ich lächle und halte ihren Blick einen Moment, ehe ich mich umdrehe und mir ebenfalls ein Glas nehme um mir selbst was davon einzuschenken. Damit in der Hand Proste ich ihr zu. "Du scheinst einen ausgesprochen beschissenen Tag gehabt zu haben, was? Wenn du es dir von der Seele reden willst... Ich bin als Barkeeper quasi Nebenberuflich Psychologe." zwinkere ich.


Kali
Ich will mich schon umdrehen um meines Weges zu gehen, als der Kerl mich nach einem dunkelblonden Mädchen fragt. "In Markenklamotten? In dieser Gegend?" hebe ich etwas skeptisch eine Augenbraue. Der Kerl vor mir sieht auch nicht gerade so aus als würde er hier aus der Gegend kommen. Scheint mir eher einer aus dem Businessviertel zu sein oder vielleicht sogar aus der Maffiagegend. So wie er dasteht, redet und vor allem wie er aussieht könnte er glatt als einer von denen durchgehen. Wer auch immer dieses Mädchen ist welches er sucht und wozu auch immer er sie finden will, sie ist vermutlich besser dran wenn sie unentdeckt bleibt. Also zucke ich nur mit den Schultern. "Hab ich nicht gesehen. Schwester oder Freundin?" füge ich fragend hinzu.
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

12

10.03.2019, 21:54

Emma
Ich sehe den Barkeeper an und irgendwas in mir sagt mir, dass ich ihm vertrauen kann. Zumindest was meine momentanen Gefühle angeht.
Ihm zu erzählen dass mein Vater einer der größten Mafiosos der STadt ist, sollte vielleicht mein kleines Geheimniss bleiben.
„Ach weißt du, es ist einfach dieses Stadtfest. Ich halte nicht viel von diesen gestellten Partys und dem Verhalten, als würden sich alle mögen. Am Ende ist es doch eh alles nur eine Lüge.“, zucke ich mit den Schultern und nehme einen kräftigen Schluck Whiskey ohne das Gesicht zu verziehen.
Es ist genau das, was ich gebracht habe.

Louis
„Freundin oder Schwester?“, sieht mich die Fremde an und es dauert einen Moment bis ich verarbeite, was sie mich gerade gefragt hat. ZU groß ist die Sorge um Emma.
„Schwester. Meine kleine Scwester und Vaters Goldschatz. Wenn ihr was passiert bringt er mich um.“, seufze ich und sehe, wie sie ein kleines Grinsen auf den Lippen hat.
Das hätte ich vermutlich auch, wenn ich nicht wüsste wie wahr die AUssage ist.
The purpose of life is to be happy.

13

11.03.2019, 16:43

Cosmo
Ich bin überrascht, als sie wirklich anfängt mir zu erzählen was sie beschäftigt, aber umso erfreuter, dass sie offenbar beschlossen hat mir zu vertrauen.
Beeindruckt davon, wie sie den Whiskey wegkippt als wäre es Wasser nicke ich zustimmend. "Ich weiß was du meinst. Diese Stadt ist alles andere als das Paradies für das sie es verkaufen wollen. Als sich vor 150 Jahren die Gründerväter zusammengetan haben um eine Stadt zu erbauen hatten sie sicherlich nicht das im Kopf zu dem diese Stadt geworden ist."
Ich trinke ebenfalls einen großen Schluck von der bernsteinfarbenen Flüssigkeit die angenehm brennt und sich wärmend in meinem Körper ausbreitet.
Die Kleidung von meinem charmanten gegenüber sprechen eindeutig dafür, dass sie in den reicheren Kreisen verkehrt, aber ich versuche mich davon nicht negativ beeinflussen zu lassen. Immerhin sind nicht alle reichen Leute der Stadt korrupt, auch wenn der Teil der es nicht ist vermutlich um einiges geringer ist als der Teil der es ist.
"Das heißt du bist morgen auch nicht auf der Eröffnung des alljährlichen Volksfestes in der Innenstadt anzutreffen?" füge ich hinzu und lächle leicht. Mina und Jonathan - meine Geschwister - freuen sich schon seit Monaten darauf. Da meine Mutter alle Hände voll zu tun hat mit der Bar, kann sie sie nicht hinbegleiten, deswegen fällt diese unliebsame Aufgabe mir zu. Das Volksfest hat Tradition in dieser Stadt. Und da dieses Jahr das besondere 150-jährige Jubiläum stattfindet hat man die beiden Termine zusammengelegt um ein riesiges Spektakel daraus zu machen. Es ist nur eine der vielen Veranstaltungen die noch auf uns zukommen.
Ginge es nach mir, könnten sie sich das alles sparen.


Kali
Ich sehe dem Kerl an, dass er sich wirklich Sorgen um dieses Mädchen macht welches er sucht. Seine Schwester nach seinen Angaben. Er erinnert mich einen Moment lang an Malakai, der auch immer die unliebsame Aufgabe hatte auf mich aufzupassen. Ich kenne diesen Gesichtsausdruck also nur allzu gut. Und obwohl ich weiß, dass er das mit dem umbringen nur als Scherz meint, weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Eltern ganz schön grausam sein können wenn es um ihre Kinder geht. Ich hab noch genug Zeit das Arsenal zu checken. "Ich kenne das Viertel wie meine Westentasche. Wo hast du sie das letzte mal gesehen? Ich kann dir helfen sie zu finden." ich beschließe ihm zu vertrauen. Er ist offenbar in tiefer Sorge und will seine Schwester wieder finden. Und irgendwie tut er mir leid.
Ich erinnere mich an damals als ich unter der Aufsicht meines Bruders abgehauen bin um die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Als ich wieder nach Hause kam bekam ich Anschiss. Mein Bruder allerdings wurde so brutal von meinem Vater geschlagen, dass ich mir schwor ihm sowas niemals wieder anzutun.
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

14

22.03.2019, 21:26

Emma
"Nicht auf die Eröffnung zu gehen wäre ein Traum, aber mein Vater legt viel Wert darauf dass unser Ansehen gewahrt wird und das heißt auch, auf öffentlichen Veranstaltungen aufzutreten.", seufze ich und beobachte meinen Gegenüber ganz genau.
Er hat irgendwas verbotenes, spannendes. Und vielleicht ist es genau das, was ich gerade brauche.
"Ich bin übrigens Emma.", lächele ich und halte ihm meine Hand entgegen, während die Andere weiterhin das Glas mit dem Whiskey festhält.
Diese Bar und die Stille hat beinahe etwas beruhigendes, wenn ich darüber nachdenke was Dad und Louis mit mir machen, wenn ich wieder nachhause komme.
Und schon gar nicht möchte ich mir vorstellen was Dad mit mir macht, wenn ich ihm sage dass ich in einer der krassesten Bars der Stadt war, in welche er mit seinen Drogen wahrscheinlich involviert ist.

Louis
Die plötzliche Hilfe durch das fremde Mädchen wirft mich einen Moment aus der Bahn und ich sehe sie vermutlich viel zu lange an bevor ich langsam anfange zu nicken.
"Das wäre nett, danke. Das letzte Mal war sie in der Boutique 2 Straßen weiter und als ich das nächste Mal geguckt habe, war sie weg.", seufze ich und fahre mir nichtsahnend mit der Hand durch die Haare. Die Narbe unter meinen Haare noch immer spürbar.
Das war das, was das letzte Mal passiert ist als ich nicht Dad's Anweisungen gefolgt bin.
The purpose of life is to be happy.

15

Gestern, 21:18

Cosmo
Ich ergreife ihre Hand und lächle zurück. "Cosmo. Freut mich dich kennen zulernen Emma." Ihr Vater muss also ein ganz hohes Tier sein, wenn es so wichtig ist, dass seine Familie bei solchen Veranstaltungen anwesend ist. Ich frage mich, wer ihr Vater wohl sein könnte. Vielleicht einer der Stadträte? Oder ein Unternehmer?
"Ich wurde von meinen jüngeren Geschwistern dazu verdonnert mit ihnen zu gehen. Für sie ist das jedes Jahr das Highlight schlechthin." grinse ich und trinke den Rest meines Whiskeys aus.
Mina und Jonathan sind noch so jung, sie verstehen noch nicht in was für einer Stadt wir eigentlich leben und was hinter den Kulissen vor sich geht. Für sie ist das Volksfest einfach nur ein buntes Spektakel mit Süßigkeiten, Schießständen, Achterbahnen und Riesenrädern. Ein großer Spielplatz. Manchmal beneide ich die Beiden um ihre Naivität, ihre Unschuld. Ich hatte keines davon lange, als ältestes Kind im Haushalt.



Kali
Er scheint ehrlich überrascht zu sein über mein Angebot ihm zu helfen, aber schließlich nimmt er es an. Ich schätze er ist nicht dran gewöhnt, dass Menschen nett zu ihm sind. Ich meine, er strahlt jetzt auch nicht gerade Ausgeglichenheit und Offenheit aus. Die meisten haben bestimmt Angst vor ihm, oder fühlen sich von ihm bedroht. Und der Rest, den kümmert es nicht.
Ich kenne das nur allzu gut. Und normalerweise bin ich wirklich nicht der Typ der anderen Menschen hilft, aber die Situation ist so vertraut, dass ich nicht anders kann. "Okay, dann gehen wir zurück zur Boutique und du erzählst mir derweil etwas über sie, damit ich besser einschätzen kann, wohin sie gegangen sein könnte. Ich mein, ist sie eher der Prinzessinnen-Typ, der auf direktem Weg in den nächsten Schmuckladen spazieren würde?"
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16

Gestern, 21:29

Emma
„Ganz der große Bruder wie ich sehe.“; grinse ich ihn an und halte ihm mein leeres Glas hin, damit er es noch einmal auffüllen kann.
„Aber ich kann deine Geschwister verstehen. Als ich jünger war habe ich das Stadtfest oder diese Veranstaltungen geliebt. Aber seit meine Mom nicht mehr da ist, ist das Ganze irgendwie nicht mehr das, was es mal war. Mein Dad und mein Bruder sehen das nicht so. Sie lieben diese ABende.“, seufze ich und drehe mich herum um einen genaueren Blick auf diese Bar zu werfen.
Sie ist rustikal, wirklich nichts besonderes. Alte hölzerne Tische und Stühle, eine Jukebox in der Ecke und eine verstaubte Dart Scheibe an der Wand.
„Gehört die Bar deinen Eltern?“, frage ich ohne mich herum zu drehen und streiche mir eine Strähne hinter das Ohr.
Ich kann leider nicht leugnen, dass die Unterhaltung mit Cosmo gerade sehr erfrischend ist aber ich weiß auch, dass ich irgendwann wieder in mein Leben zurück muss.

Louis
Ich nicke und beginne mit dem Mädchen zusammen zurück in Richtung Boutique zu gehen während ich darüber nachdenke, wie ich Emma beschreiben könnte.
„Meine Schwester...definitiv keine Prinzessin. Ich meine sie liebt teure und schöne Sachen und sie kann mehr Geld beim Shoppen ausgeben als ich zählen kann aber wenn sie abhaut, dann weil sie die Schnaue voll hat. Sie liebt es auszubrechen und wird wahrscheinlich in irgendeiner Absteige sitzen und sich gerade über mich kaputt lachen.“; seufze ich mit einem kleinen Grinsen während ich an meine Schwester denke. Meinen Terrorkrümel. Sie ist mein Leben.
Doch dann fällt mein Blick wieder auf meine Begleiterin und ich muss sagen, dass es mir imponiert dass sie so selbstverständlich mit mir mitgeht. SIe scheint wirklich keine Angst oder Furcht vor mir zu haben.
Beeindruckend.
The purpose of life is to be happy.

17

Gestern, 21:41

Cosmo
Ich bin überrascht als sie ihre Mutter erwähnt und frage mich insgeheim was passiert ist, aber ich würde auch nicht wollen, dass mich jemand nach meinem Dad fragt, also verkneife ich mir nachzubohren und schenke ihr stattdessen noch einen in ihr Glas. Sie sieht sich derweil interessiert in unserer Bar um. "Jap. Meiner Mum. Ist nicht gerade der High-Society-Treffpunkt aber..." ich beende den Satz nicht und sehe mich ebenfalls einen Moment lang in meiner zweiten Heimat um. Seit ich denken kann, war ich immer hier und hab Mum geholfen oder hab hinterm Tresen gespielt, bis ich alt genug war um fest zu arbeiten.
Auch wenn sie nicht viel ist, so ist diese Bar doch etwas besonderes. Zumindest für mich.
"Was verschlägt dich eigentlich in diese Gegend der Stadt, Emma?" frage ich und schenke mir ebenfalls nochmal nach. "Ist nicht gerade um die Ecke vom Rathaus."


Kali
Wir laufen nebeneinander die Straße entlang in Richtung Hauptstraße - wenn man sie denn so nennen kann - und er beginnt mit einem Lächeln von seiner Schwester zu erzählen. Sie muss ihm wirklich verdammt viel bedeuten. Malakai würde jetzt sicherlich nicht lächeln, sondern mich fluchend mit allen Schimpfwörtern belegen die er kennt. Nicht dass er mich nicht mag oder so, aber ich war immer schon seine kleine Schwester auf die er aufpassen musste und wegen der er in Schwierigkeiten mit Dad gelangte.
"Um die Ecke ist eine Bar. Sowas wie die Stammbar hier in der Gegend. Nicht wirklich groß oder pompös. Aber vielleicht ist sie da." ich nicke auf eine Querstraße links von uns.
Ich mustere den Kerl einen Moment von der Seite und die Art wie er über seine Schwester redet und sich Sorgen macht, lässt ihn für ein paar Augenblicke lang in einem komplett anderem Licht erscheinen. Dann konzentriere ich mich allerdings wieder auf den Verkehr und überquere mit ihm die Straße.
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

18

Gestern, 21:48

Emma
„Danke.“, nehme ich das Glas entgegen und trinke noch einen weiteren Schluck bevor ich mit den Schultern zucke und weiterhin in den Raum blicke.
Ich suche irgendwie nach Worten, weiß aber selber nicht so richtig wie ich das erklären soll.
Dass ich vor meinem Bruder abgehauen bin weil mein Mafioso Vater mir mit seinen kriminellen Geschchten auf den Geist geht, ist nicht gerade Geschichten Potenzial.
„Kann ich dir ehrlich gesagt nicht einmal richtig sagen, ich wollte nu-„, doch weiter komme ich nicht denn in diesem Moment geht die Tür auf und ich sehe meinen Bruder in die Bar eintreten.
„Oh scheiße.“, murmele ich gerade noch hörbar bevor Louis mit schnellen Schrittes auf mich zugelaufen kommt.

Louis
Bar. Natürlich würde sie in eine abgreanzte alte Bar gehen. Wo ihr sonst was passieren kann.
Seufzend laufe ich mit dem Mädchen in die Richtung und stoße dort angekommen die Tür auf.
Es dauert seinen Moment bevor ich mich an die Lichtverhältnisse gewöhnt habe, aber dann sehe ich meine kleine Schwester an der Bar sitzen. Mit einem Drink in der Hand.
Aus ihrem Mund kommt nur noch ein leises Murmeln bevor ich schnellen Schrittes bei ihr bin und das Glas aus der Hand pfeffere.
„Willst du mich komplett verarschen Ems? Eine fucking Bar? Fucking Whiskey? Bist du vollkommen übergeschnappt?“, wird meine Stimme lauter und ich knalle 10 Dollar auf den Tresen bevor ich ihre Tasche nehme und sie sanft vom Stuhl ziehe.
„Wir gehen jetzt. Warte ab was passiert von Dad hiervon erfährt.“
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19

Gestern, 22:08

Cosmo
Ich sehe ihr an, dass sie nach Worten sucht die beschreiben können wieso sie hier in dieser Bar gelandet ist ohne zu viel zu verraten. Kann ich ihr nicht verübeln, ich bin auch nicht gerade der Typ der Jedem seine Lebensgeschichte erzählen will. Sie fängt gerade mit einer Erklärung an, als auf einmal die Türe aufgerissen wird und zwei Menschen die Bar betreten. Der Kerl scannt einen Moment die Bar ab, bis sein Blick an Emma hängen bleibt. Sein Gesicht ist mehr als wütend und er beginnt sofort sie anzuschreien. Ich bin einen Moment lang etwas überfordert von der Situation, doch als er ihr das Glas aus der Hand schlägt und sie auf die Füße zieht, kommt wieder Leben in mich. "Hey!" sage ich laut zu dem Kerl. "Keine Ahnung was hier los ist, aber du solltest so nicht mit ihr umgehen!" Ich gehe um den Tresen herum und stelle mich neben Emma, dem Kerl entgegen. Was auch immer er für ein Problem hat, ich hasse es wenn Menschen so ausrasten. Man kann Dinge auch normal klären.

Kali
Als wir bei der Bar ankommen, zögert der Kerl nicht lange und marschiert schnurstracks hinein, wo er auch sogleich findet was er sucht. Eine dunkelblonde Schönheit sitzt an der Theke mit einem Whiskey in der Hand. Auch wenn die beiden sich nicht wirklich ähnlich sehen, erkenne ich sofort, dass die beiden Geschwister sind. Liegt vielleicht an der Art wie sie reden, sich gebärden, keine Ahnung. Ich beobachte die Szene vor mir jedenfalls mit leicht erhobener Augenbraue, mache aber nichts um den Kerl davon abzuhalten seiner Schwester eine ordentliche Standpauke zu halten. Ist nicht mein Ding und um ehrlich zu sein, kann ich ihn gut verstehen.
Der Barkeeper allerdings, sieht das wohl anders, denn er mischt sich nach kurzem Zögern in die Auseinandersetzung ein und spielt den weißen Ritter. Ich verdrehe leicht amüsiert die Augen.
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

20

Gestern, 22:15

Emma
„Entschuldige?“, befreie ich mich mit hochgezogener Augenbraue aus dem Arm meines Bruders und trete einen Schritt zur Seite.
Cosmo steht neben mir wie der Ritter in der weißen Rüstung aber meinen Bruder kann ich auch alleine in den Griff bekommen.
„1. Hör auf dich zu benehmen als wenn du mir beweisen müsstest wie groß deine Eier sind, überhaupt nicht cool Louis. 2. Du bist zwar mein Bruder aber ich bin erwachsen. Hör auf mich zu behandeln als wäre ich 11. 3. Das Glas war noch halb voll also schuldest du mir einen Drink.“, verschränke ich die Arme vor der Brust und starre ihm mit eiskaltem Blick in die Augen, während ich seine Halsschlagader pumpen sehe. Er ist stocksauer aber das ist noch lange kein Grund sich so aufzuspielen.

Louis
Während ich noch nach den passenden Worten für Emma suche, wandert mein Blick zu dem Kerl neben mir und ich hebe amüsiert eine Augenbraue.
„Ich glaube niemand hat mit der Aushilfe gesprochen. Misch dich nicht ein.“, schüttele ich den Kopf und sehe wieder mit sanfterem Blick zu Emma.
„Tut mir Leid Sissy. Du weißt doch wie impulsiv ich bin.“, grinse ich ein kleines bisschen und ich merke, wie sich Emma langsam wieder zu entspannen beginnt.
Sie hat ja irgendwie Rechr, ich reagiere viel zu schnell viel zu sehr über.
The purpose of life is to be happy.