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1 221

12.03.2021, 22:39

Cael

Ich mochte es ihre Hände zu halten. Nur zu gerne schaffte ich diese Nähe zu ihr und zeigte ihr dabei ein Stück von meiner Welt. Es gab viele schöne, prägende Momente mit meiner Familie, aber ich wählte einen meiner Geburtstage aus, wo mich gefühlt alle besucht hatten, die mir wichtig waren. Meine Familie, meine Freunde, meine entfernten Verwandten und angeheiratete Familienmitglieder. Wir hatten alle im Garten hinterm Haus gefeiert. Alles war mit vielen bunten Lichtern geschmückt, es war viel Gelächter zu hören, insbesondere wegen der jüngeren Kinder, die sich spielerisch jagten. Ich selbst war umgeben von meinen Liebsten, freute mich über jedes Geschenk, das sie mir zu meinem zwölften Lebensjahr überreichten. Das war der Tag, an dem ich die Gitarre geschenkt bekam, die ich mir schon immer gewünscht hatte. Die mit den Saiten aus Sirenenhaar. Etwas ganz Besonderes. Ihre Klänge waren wundervoll, unglaublich melodisch. Ich hatte nur an ein paar Saiten gezupft und schon hatten mir alle zugehört. Maris war ebenfalls anwesend. Sie war wie meine beste Freundin und ich erinnerte mich daran, wie Ryu und ich später auf ihr durch den Wald geritten waren. Irgendein Abenteuerspiel, das wir gern gespielt hatten. Nur wir und unsere lebhafte Fantasie. Ich hatte alles an diesem Tag geliebt.

Imesha

Um das zu verarbeiten, was Ryu mir gerade offenbart hatte, brauchte ich mehr Informationen, denn sonst konnte ich es mir nicht vorstellen. Ich konnte mir einfach keine andere Welt einbilden, in der Ryu und Cael unbeschwert lebten und freiwillig beschlossen genau das hinter sich zu lassen. Sie hatten es aber aus reiner Nächstenliebe getan. Der Mann, der sie um Hilfe gebeten hatte, musste ein mächtiger Magier gewesen sein, denn für solch eine unmögliche Reise war ein einfacher Zauber bestimmt nicht ausreichend. Aber wie hatte er wissen können, dass ihn auf der anderen Seite gute Menschen erwarteten? Woher hatte er gewusst, dass man ihm helfen würde? Und wie sah die Barriere zwischen unseren Welten aus? Ich spürte wie meine Gedanken sich regelrecht verrenken mussten, um aus alldem ein ordentliches Bild zu schaffen. >Ihr seid also hier, um Valaris zu retten... Aber wie gedenkt ihr das zu tun? Wollt ihr den Kaiser stürzen? Denn das allein wird nicht ausreichen. Auch Yokai bedrohen diese Welt und man braucht mehr als zwei Männer aus einer anderen Welt, um eine Gefahr wie die unsere abzuwehren. Seid ihr deswegen auf der Suche nach dieser Stadt? Weil ihr dort auf mehr Unterstützung hofft?<
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1 222

12.03.2021, 22:54

Ryu

Ernst nickte ich: "Ja, wir sind auf der Suche nach dieser Stadt. Wir haben sie zum ersten Mal von dem Mann gehört und er hat uns auch vor den vielen Gefahren in Valaris gewarnt. Cael und ich sind uns bewusst, dass wir es nicht alleine bewältigen können, aber wenn wir Verbündeten finden können, dann werden die Chancen real. Jedenfalls hat das Schicksal uns hierher geführt und der Mann hat auch gesagt, dass er nach uns gesucht hat, weil wir irgendwie eure Welt helfen können. Ich weiß nicht was das zu bedeuten hat, ich weiß nur, dass ich alles tun werde, was in meiner Macht steht."

Ilea

Ich spürte den vertrauten Sog und dann befand ich mich plötzlich in eine völlig andere Welt. Ich schlüpfte in die Gestalt eines kleinen Jungen mit den himmelblauen Augen. Überall waren Farben. Licht. Und Liebe. Vor allem lachende Gesichter. Fremdartige Wesen streiften durch die Gegend. Geschenke. Geburtstag. Familie und Freunde. Pflanzen, die ich noch nie in meinem Leben gesehen hatte. Und überall Wasser. Ein Wald, umgeben von Geheimnisse. Benommen löste ich mich aus seine Erinnerungen und versuchte all die intensive Eindrücke zu verarbeiten. Ich war überwältigt. Niemals hätte ich mir erträumt, dass eine solche Welt existierte. Eine Welt, in der der Frieden herrschte. Eine Welt, die von der Magie lebte. Eine Welt, wo man ganz selbst sein durfte. In meinem Hals bildete sich ein Kloß und ein leichtes Zittern durchlief mich. "Das wird wirklich mein neues Zuhause?", es war zu schön, um wahr sein zu können.


1 223

12.03.2021, 23:09

Cael

Es war schön diese Erinnerung nochmal neu zu durchleben. Irgendwie fühlte sie sich intensiver an, weil Ilea sie mitansehen durfte und ihre ungläubige Reaktion traf mich direkt ins Herz. Ich beugte mich vor und schloss sie in meine Arme. Das allein war Antwort genug. Wenn das alles hier vorbei war, würde ich sie in meine Welt bringen und einen Weg finden, dass ihr nicht dasselbe widerfuhr wie Taro. Sie würde bei mir bleiben können. Sie musste. Ich konnte mir eine Welt ohne sie einfach nicht vorstellen. Hatten meine Eltern dasselbe empfunden, als damals noch Krieg geherrscht hatte? Immerhin hatten sie täglich ihr Leben aufs Spiel gesetzt, um mir und vielen anderen eine friedvolle Zukunft zu ermöglichen.
Ich löste mich wieder von Ilea, umfasste ihr Gesicht und küsste sie sanft auf die weichen Lippen. >Mein Zuhause ist dein Zuhause. Es würde mich unfassbar glücklich machen, dich allen anderen vorzustellen. Sie werden dich lieben! Nicht so sehr wie ich natürlich, aber sie werden dich mit dermaßen viel Herzlichkeit überschütten, dass du platzen wirst.< versicherte ich ihr lächelnd. >In meiner Heimat herrscht Frieden wie du gesehen hast, aber meine Eltern haben hart dafür gekämpft. Auch meine Welt war viele Jahre lang von der Finsternis befallen worden, aber es haben sich viele mutige Helden zusammengeschlossen, um das zu ändern. Diese Geschichte werde aber nicht ich erzählen, sondern meine Eltern, wenn du sie dann irgendwann kennenlernst.<

Imesha

An seiner Stelle wäre ich sehr viel kritischer an die Sache herangetreten. Nur weil ein Wildfremder auftauchte und um Hilfe bat, reichte das nicht aus, um alles hinter mich zu lassen und mich in eine Welt zu begeben, die mich auffraß, zerkaute und wieder ausspuckte. Genau das passierte tagtäglich in Valaris. Ich wäre womöglich schon längst zurück in meine Welt gereist, wenn es mir dort so gut ergangen wäre wie in seiner. Aber er hatte auch nicht mein Leben geführt, um das alles so zu sehen wie ich. Genauso wenig wie ich seine Sichtweise verstand.
Ich verschränkte grübelnd die Arme vor der Brust und sah ihn an. >Das klingt sehr nobel, wirklich. Wie ein Mann, der zum Helden wird und unerbittlich für das Gute kämpft. Das braucht diese Welt. Ich hoffe nur, dass das kein schlechtes Ende nimmt. Valaris ist... verflucht. Besser lässt sie sich nicht beschreiben.<
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1 224

12.03.2021, 23:34

Ryu

Ich fuhr mit der Hand durch das Haar und es war seltsam mich als einen zukünftigen Helden zu bezeichnen. Ich kannte die Helden aus meiner Welt. Sie waren sogar meine Familie. Durch ihren unermüdlichen Einsatz waren sie zu Legenden geworden, denn sie hatten unsere Welt gerettet. "Ich habe dir erzählt, dass meine Eltern dunkle Zeiten erlebt hatten. Unser Welt war vor vielen Jahren in eine tiefe Finsternis eingetaucht gewesen und beinahe wäre sie ausgelöscht geworden. Damals gab es auch Dämonen und höhere, dunkle Mächte. Große Verluste und sehr viel Schmerz. Es war ein harter Kampf bis endlich der Frieden wieder einkehrte und noch heute gibt es Narben. Aber die Hoffnung, dass wieder für alle eine Zukunft gibt, das gibt jedes Mal neue Kraft. Wenn damals unsere Welt gerettet werden konnte, obwohl es beinahe unmöglich gewesen wäre, dann kann auch deine Welt gerettet werden. Wir müssen einfach daran glauben. Ich werde keinen einzigen Menschen aufgeben, der sich eine friedvolle Zukunft wünscht", meine Stimme war voller Leidenschaft und ich meinte jedes einzelnes Wort. Cael und ich würden einen Weg finden die Menschen zu retten.

Ilea

Ich schluckte den Kloß hinunter und legte die Hände auf seinem Brustkorb, als Cael mich in seine Arme zog. Ich war immer noch überwältigt, dass ein solch schöner Ort existierte. Ich sehnte mich nach diesem Frieden, den ich dort gespürt hatte. Nach den Farben und nach dem Licht. Seine Lippen waren weich und seine Worte ließen meine Augen feucht werden. Seine Familie war mir besonders klar in meinem Kopf. Ich hatte so viel Liebe für sie in Caels Herz gespürt und diese Liebe wurde bedingungslos von ihnen erwidert. Da war so viel Herzlichkeit, so viel Wärme und Geborgenheit. Ich wollte ein Teil von dieser Familie sein. Meine Augen wurden wieder groß. Niemals hätte ich gedacht, dass ein solch friedlicher Ort etwas Schreckliches widerfahren war. Das selbst Caels Welt in Angst und Schrecken gelebt hatte. Aber seine Welt hatte geschafft diesen Frieden zu finden. Etwas, was Valaris nicht gefunden hatte und bei so viel Düsternis war ich mir nicht sicher, ob er jemals kommen würde. "Ich möchte deine Familie sehr gerne kennenlernen und ihre Geschichte hören", antwortete ich ihm: "Und Otōsan wird deine Welt auch gefallen. So ein Ort hatte er sich für uns immer gewünscht, besonders für mich."

Gehe offline, gute Nacht :)


1 225

12.03.2021, 23:52

Gute Nacht *_*

Cael

Ich hatte Ilea die richtige Erinnerung gezeigt, denn ich sah, wie sehr diese Szene sie berührt hatte. Ihre Augen schimmerten verdächtig. Natürlich hatte ich ihren Vater nicht vergessen, auch er musste unbedingt mitkommen, denn nach all den Jahren harter Arbeit hatte er diese Welt verdient, die er sich für seine Tochter gewünscht hatte. Es schmerzte mich allerdings sehr, dass Makoto sie nicht erleben würde, aber solange wir sie in unserem Herzen trugen, konnte sie trotzdem ein Teil davon sein. Sie war eine großartige Frau gewesen. Mit einem sanften Herzen und viel Weisheit. Sie hatte sehr früh herausgefunden, wie tief ich für Ilea empfand und uns im Stillen zusammenbringen wollen. >Bevor ich meine Geschichte fortführe... Gibt es etwas, was du gleich wissen möchtest? Irgendetwas, das dich besonders interessiert?< Ich wollte sie nicht wieder gleich mit mehr Informationen überhäufen, deshalb wollte ich ihr Zeit zum Nachdenken geben.

Imesha

So wie er sprach, mit dieser unbändigen Leidenschaft, war ich gewillt ihm zu folgen. Ich wollte mir die Welt vorstellen, die er vor Augen hatte. Diese Vision, die er in sich trug und die er in Valaris realisieren wollte. Keine Finsternis mehr, sondern viel Hoffnung für eine friedvolle Zukunft. Früher hatte ich oft daran gedacht, mir oft eine schöne Version von Valaris ausgemalt. Zusammen mit Sumire und Motaro. Ihr Verlust schmerzte aber mehr als jede Narbe. Es war schwer für mich Hoffnung zu tragen, wenn sie mich letztendlich kein bisschen vor diesem großen Verlust bewahrt hatte.
Ich senkte den Blick, als ich den vertrauten pochenden Druck in meiner Brust wahrnahm und seufzte leise. >Wenn ich dazu beitragen kann, dass der Kaiser gestürzt wird und etwas Frieden einkehrt, bin ich auf alle Fälle dabei. Trotzdem... Es ist ganz schön verrückt, dass eine andere Welt existiert. Und dass ihr es hierher geschafft habt. Das erklärt aber, warum du anders bist. Warum es hier keine Harpyien gibt. Warum deine Geschichten und Legenden hier nie erzählt wurden.< Ich sah wieder auf und direkt in seine Augen. >Dann möchte ich gerne wissen, wie du Egon wirklich kennengelernt hast.<
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1 226

13.03.2021, 09:24

Ryu

Sie wollte uns immer noch unterstützen und daran hatte ich nicht gezweifelt, in ihr brannte die Seele einer Kriegerin, die für die Gerechtigkeit kämpfte. Dass meine Geschichte für sie völlig verrückt erschien, konnte ich gut nachvollziehen. Ich wusste, dass Imesha es mir glaubte, aber dennoch war es bestimmt schwer sich das vorzustellen. Ich wusste von Anfang an, dass andere Welten existierten. Immerhin stammte meine Schwester Silia aus eine andere Welt. Es überraschte mich nicht, dass Imesha wissen möchte, wie genau ich Egon kennengelernt hatte. "Das war ich dir erzählt habe, stimmt. Nur habe ich einiges Details ausgelassen, weil es eben sonst zu verrückt geklungen hätte. Es gibt ein Gebiet im Ingluae, das wir Phönixland nennen. Es besteht hauptsächlich nur aus Lava, du kannst dir Seen, Flüsse und Wasserfällen aus flüssigem Feuer vorstellen. Das Land besteht hauptsächlich aus schwarzem und rostfarbenes Gestein, es ist eine hügelige Landschaft. Die Luft schmeckt nach Asche und es ist die heißeste Ecke von Ingluae. Dort leben nur die robusten Pflanzen und Tiere. Es gibt sogar ein paar heiße Quelle, aber nur Einige kann man mit Vorsicht genießen. Über dieses Land gibt es eine alte Legende, wie es entstanden ist und wie es zu seinem Namen kam. Und es ist Egons Heimat. Mich haben schon immer die mythischen Geschichten über die Feuergeister fasziniert, denn so werden die Feuersalamander bei uns ebenfalls bezeichnet. Eines Tages entschied ich mich das Phönixland zu erkundigen, das noch viele Geheimnisse verbarg. Nach meine Recherchen war ich mir sicher dort die seltene Feuersalamander finden zu können. Ich wanderte eine Woche lang durch diese Gegend und hatte ein paar unangenehmen Begegnungen mit nicht ganz so harmlosen Wesen gehabt bis ich endlich die erste Spur entdeckt habe. Aber sie haben sich natürlich nicht zeigen lassen, auch nicht als ich stundenlang geduldig gewartet habe. Daher habe ich nachgedacht, wie ich ihnen beweisen kann, dass ich ein Freund bin. Nach meine Forschungen wusste ich, dass die seltene Feuerkäfer heiß begehrt waren. Tja...es ist nicht gerade einfach sie zu finden und vor allem sie einzufangen. Die Feuerkäfer halten sich gerne in der Nähe von heißen Quellen mit hohem Schwefelanteil auf, da die Feuersalamandern kein Freund von Wasser sind, auch nicht von heißem Wasser. Und für uns Menschen sind die Feuerkäfer giftig. Sie haben ein ätzendes Sekret, das sich wie Feuer anfühlt und ihr Biss ist viel schlimmer. Und dann wäre da noch der hochkonzentrierte Schwefel, es ist nicht gerade gesund ihn einzuatmen. Aber ich gehe niemals unvorbereitet an die Sache ran und ich habe auch zum Glück die Magie auf meiner Seite. Nach den anstrengende Mühen hatte ich endlich ein paar Feuerkäfer schnappen können und der erste Feuersalamander, der es gerochen hatte, war Egon. Es war Liebe auf den ersten Biss", amüsiert zuckte mein Mundwinkel: "Jedenfalls entstand dann die besondere Freundschaft und seitdem begleitet Egon mich überall."

Ilea

Langsam konnte ich mich von meinem Gefühlsausbruch sammeln und atmete tief durch. Es war immer noch unglaublich und wenn es ginge, würde ich auf der Stelle seine Welt besuchen. "Es gibt viel zu viele Fragen in meinem Kopf, sodass ich nicht weiß welche ich als Erste stellen sollen. Ich muss mich erst sortieren. Bitte erzähle ruhig weiter, vielleicht finde ich auf diese Weise schon die Antworten. Ich möchte auf jeden Fall mehr über deine Welt erfahren, mir ein noch klareres Bild davon machen", antwortete ich ihm und hielt weiterhin seine Hand. Ich brauchte diesen Kontakt, um zu wissen, dass das alles in der Wirklichkeit passierte. Dass ich nicht in einem verrückten Traum gelandet war ohne es zu merken. Kaum vorstellbar, dass meine Zukunft so aussehen konnte und wieder spürte ich diese tiefe Sehnsucht nach dieser Welt. Vielleicht war es dort die Heimat, nach der mein Herz lange gesucht hatte. Ich wollte endlich ohne Angst Wurzeln schlagen und es wäre unglaublich schön dabei an der Seite von Cael sein zu können. Mit seiner und meiner Familie.


1 227

13.03.2021, 18:11

Cael

Sie war bereit mehr zu erfahren, also tat ich das. >Ich war bei Ryu zu Besuch, als wie aus dem Nichts ein Mann aufgetaucht ist und um Hilfe gebeten hat. Dieser Mann war ein Magi aus dieser Welt. Er hat uns von der schrecklichen Situation erzählt, besonders vom Kaiser, der das Zentrum des Übels zu sein scheint. Leider konnte er uns nicht viel mehr erzählen, denn er ist an den Folgen der beschwerlichen Reise gestorben. Es war sein letzter Wunsch seine Welt in guten Händen zu wissen, da konnten Ryu und ich nicht einfach tatenlos daheim rumsitzen und seinen Wunsch missachten. Wir haben monatelang hart trainiert, um für diese große Aufgabe bereit zu sein und dazu gehört die Suche nach der legendären Stadt. Er wollte, dass wir sie finden.< Sanft drückte ich ihre Hände und schenkte ihr dabei ein kleines Lächeln. >Das ist so ziemlich das Wichtigste, was ich geheim gehalten habe. Alles andere wirst du früher oder später mit eigenen Augen erleben.< Damit meinte ich meine Heimat, meine Familie und mein Leben, das ich mit ihr teilen wollte.

Imesha

Na das klang nach einer wahrhaftig abenteuerlichen Geschichte. Anders hätte ich mir das erste Treffen der beiden nicht vorstellen können. Es war bemerkenswert, mit welcher Leidenschaft Ryu seine Welt und die darin existierenden Lebewesen erforschte. Wie viel Hingabe in seinem Blut floss. Dass er sich so viel Mühe gemacht hatte, um nur einen Feuersalamander zu sehen, hatte sich letztendlich ausgezahlt. Er hatte einen treuen Gefährten gefunden, der ihm überallhin folgte. Einen stärkeren Bund gab es nicht. Außerdem fand ich es faszinierend, wie ähnlich und gleichzeitig verschieden unsere Legenden und Geschichten waren. Es gab zwar keine Feuergeister in Valaris, dafür aber gefährliche Yokai, die das Element Feuer beherrschten und große Verwüstungen verursachten. Zahm waren sie jedenfalls nicht. Nicht wie Egon, den ich wieder auf dem Boden absetzte. >Das ist viel Wahrheit, die ich erst verarbeiten muss. Ich bin eher die logische Denkerin, weshalb es mir schwerfällt mir eine andere Welt vorzustellen, die ich nicht ganz greifen kann. Aber dass du hier bist, direkt vor mir, ist der lebende Beweis, dass es weitaus mehr gibt als die Grenzen von Valaris. Und das ist irgendwie... beruhigend.< Ich fasste mir an die Spitzen meines Haares, die vom Bad noch nass waren und begann sie nachdenklich miteinander zu verflechten. >Falls es mit der Rettung dieser Welt nicht klappt, kann ich... kann man dann in deine Heimat flüchten?< Ich wollte nicht zu hoffnungsvoll klingen, aber wenn man so lange in der Dunkelheit lebte wie ich, versuchte man bestmöglich zu überleben.
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1 228

13.03.2021, 19:39

Ryu

Verständnisvoll nickte ich, mir wäre da auch nicht anders ergangen. Aber sie akzeptierte schon, dass es eine andere Welt gab und das würde Imesha helfen wirklich daran zu glauben. Mein Blick wurde bei ihrer Frage weich: "Natürlich. Die Welt ist groß genug und es gibt viele Orte. Falls wir doch Valaris retten können und du dennoch mitkommen möchtest, empfangen wir dich mit offene Arme. Egon würde das sicherlich gefallen und ich....ich würde mich auch freuen. Lass es alles ruhig durch deinem Kopf gehen, du allein entscheidest wie du deine Zukunft gestalten möchtest." Dann atmete ich tief ein: "Ich weiß, es sind gerade viele Neuigkeiten, aber eine Sache muss ich noch loswerden: Bei uns gibt es keinen Kaiser, sondern Könige und Königinnen oder Häuptlinge und Anführer in den verschiedene Völker. Ingluae ist ein Königreich und ich bin der Sohn des Königspaar, der Kronprinz."

Ilea

Aufmerksam las ich seine Lippen, auch wenn ein Durcheinander in meinem Kopf herrschte. Es überraschte mich nicht, dass die Männer dem armen Mann helfen wollten. Dass sie seinen letzten Wunsch erfüllen wollten. Von Anfang an hatten sie ein gutes Herz bewiesen und sie setzten sich für Andere ein. Man konnte sich auf sie verlassen, weil sie niemals Einem in Stich lassen würden. "Das ist alles wirklich überwältigend. Aber es fällt mir überraschenderweise nicht schwer an eine andere Welt zu glauben, vielleicht liegt es an der Zwischenwelt", stellte ich fest und küsste auf seine Wange: "Danke, dass du mit mir deine Geheimnisse geteilt hast. Das bedeutet mir sehr viel."


1 229

13.03.2021, 20:00

Cael

Ich glaubte auch, dass es ihr leichter fiel daran zu glauben, weil sie die Zwischenwelt kannte. Andere Menschen konnten sie nicht sehen, wir hingegen schon. Warum also sollte keine andere Welt existieren, nur weil es Leute gab, die nicht daran glaubten? So funktionierte die Ordnung der Dinge nicht. Ich lächelte, als Ilea mir daraufhin einen Wangenkuss gab und war froh, dass ich mir das alles von der Seele geredet hatte. Es tat gut keine Geheimnisse mehr vor ihr zu haben. Außerdem war es eine Erleichterung zu hören, dass sie sich eine Zukunft in meiner Heimat vorstellen konnte. Ich hatte die richtige Erinnerung ausgesucht, um ihr alles und jeden zu zeigen, die mir wichtig waren. >Meine Geheimnisse sind bei dir sicher, das war mir schon von Anfang an bewusst. Nur wollte ich dich nicht mit meinem Wissen in Gefahr bringen. Würde irgendjemand herausfinden, dass Ryu und ich aus einer anderen Welt kommen, würde das bestimmt große Aufruhr auslösen. Aber da wir sowieso auf der Flucht sind und ich dich auf keinen Fall verlieren möchte, war es richtig dich einzuweihen. Ryu wird Imesha ebenfalls alles erzählen. Dann sind wir alle auf dem gleichen Stand.<

Imesha

Erleichterung durchflutete mich bei der Vorstellung, dass ich diese grausame Welt verlassen konnte, sollte es keinen anderen Ausweg mehr geben. Für mich wäre das der perfekte Neuanfang. Eine Welt, in der mich niemand kannte und mit der ich keinerlei schmerzvolle Erinnerungen verband. Genau danach sehnte ich mich. Wenn es soweit kommen sollte, müsste ich aber einen Weg finden und Ruko ebenfalls mitnehmen. Er verdiente seine Freiheit. Und ich hoffte aus tiefstem Herzen, dass es ihm gerade gut ging und er sich nicht in der Dunkelheit verlor, wie ich es noch manchmal tat.
Als Ryu weitersprach, sah ich wieder auf und war von seinen nächsten Worten völlig perplex. Ich dachte, es wäre schwer genug eine neue Welt zu akzeptieren, aber dass er... Ryu... der für Gojo-sama gearbeitet hatte... in Wahrheit ein Kronprinz war... unvorstellbar. Ryu... ein Prinz. Nie hätte ich mir vorstellen können, dass ein solch bodenständiger, freundlicher Kerl königlichen Blutes sein könnte. Er widersprach allem, was ich bisher an Erfahrungen gesammelt hatte. >Welch Ironie, dass mich ausgerechnet diese Neuigkeit aus dem Konzept bringt.< gestand ich kopfschüttelnd. >Ein Kronprinz also... Das heißt, dass du später das Volk der Vulkaninsel führen wirst?<
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1 230

13.03.2021, 20:14

Ryu

"Mich überrascht es nicht. Der Kaiser ist nicht gerade ein Vorbild, der von seinem Volk ohne Angst respektiert wird. Wie sollst du da einen anderen Vergleich haben?", meinte ich und fuhr fort: "Ja, das wird es bedeuten. In Ingluae gibt es einen heiligen Baum und er entscheidet welcher Familienmitglied aus dem königlichen Blut der nächste König sein wird. Das Tattoo habe ich von dem heiligen Baum bei einem Ritual erhalten. Und....es gibt ein weiteres Königreich, das mit Ingluae eng verbunden ist. Meine Mutter ist dort die Königin und wahrscheinlich werde ich auch dort der Nachfolger werden. Durch einem magischen Portal ist es ein Spaziergang zwischen den Reiche zu wechseln, obwohl sie in Wirklichkeit weit entfernt sind. Ein Portal kannst du dir wie eine magische Tür vorstellen, die dich in einem anderen Ort bringen kann."

Ilea

Das verstand ich, ich war am Anfang auch mit Geheimnisse sehr vorsichtig, nicht nur um meine Familie und mich zu schützen, sondern auch die Menschen in meinem Umfeld. Jeder Mitwisser konnte von dem Gesetz des Kaisers belangt werden. Aber jetzt sah die Situation natürlich anders aus. Wieder wurden meine Augen groß und ich fragte mich wie Imesha das aufnehmen würde. "Jetzt habe ich Hoffnung und eine Zukunft", lächelte ich leicht und mein Blick fiel auf seinem nackten Brustkorb. Augenblicklich begann ich mich zu erröten und schüchtern legte ich eine Hand auf sein schlagendes Herz: "Ich freue mich so, dass ich an deiner Seite bleiben kann und ich wünsche mir sehr, das würde für den Rest des Lebens so sein."


1 231

13.03.2021, 20:34

Cael

Hoffnung im Herzen und eine Zukunft im Blick. Das klang sehr vielversprechend. Für uns beide. Allein bei ihren Worten, dass sie für den Rest ihres Lebens bei mir bleiben wollte, schlug mein Herz höher, was ihr bestimmt nicht entging. Die Berührung ihrer Hand auf meiner Brust ließ mich wohlig erschaudern. Wären wir nicht auf der Flucht oder an diesem relativ dunklen Ort hätte ich um ihre Hand angehalten. Aber ich wollte es richtig machen. Ich wollte zuerst ihren Vater um Erlaubnis fragen, weil ihn das bestimmt freuen würde. Deshalb musste er überleben. Er musste seine Tochter sehen, nicht nur seinetwegen, sondern auch um ihr Glück zu vervollständigen. >Da wir das ernste Thema besprochen haben, schätze ich... können wir ...< Mit der Hand etwas oberhalb auf ihrer Brust drückte ich sie zurück auf die Decke und beugte mich schief lächelnd über sie. >... dort weitermachen, wo wir zuletzt aufgehört haben. Ich erinnere mich daran, wie du mir gesagt hast, dass ich dich sehen darf.< Ich senkte den Blick auf ihre Lippen, spürte Hitze in mir aufsteigen. >Alles von dir.<

Imesha

Meine Augen weiteten sich überrascht. Er würde nicht nur ein, sondern zwei Reiche regieren? War das nicht zu viel? Natürlich hatte ich keine hohe Meinung von Königen und so, da hatte er meine Abneigung richtig erkannt, aber es machte ihn nicht weniger nahbar, weil sein Herz immer noch dasselbe war. Wenn jemand auf einem Thron sitzen musste, dann lieber Ryu als irgendein Tyrann wie Kaiser Oda. Trotzdem bedeutete das viel Verantwortung, die bestimmt schwer auf einem lastete. Ich hatte das oftmals bei Ruko gesehen, wenn er versuchte den General und einen einfachen Mitmenschen in sich selbst zu vereinen. Das war ein schmaler Grat, auf dem er stets balancieren musste. >Ein Baum hat also entschieden, dass du der nächste König wirst, aber ist es überhaupt das, was du tun möchtest? Versteh mich nicht falsch, aber... irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen. Du scheinst mir eher jemand zu sein, der gerne die Welt erkundet. Sei es nur, um Tiere zu erforschen. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie sehr es dich gefreut hat den Säbelzahnhirsch kennenzulernen. Als König würdest du nicht viel Zeit dafür aufbringen können, oder?<
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1 232

13.03.2021, 20:51

Ryu

Da traf sie einen wunden Punkt bei mir, denn diese Zweifeln hatte ich direkt vor der Reise nach Valaris immer wieder gehabt. Ich fuhr mit der Hand durch das Haar und mein Blick fiel auf Egon, der mittlerweile auf dem Schoß von Imesha eingeschlafen war. Ein klares Zeichen wie wohl er sich bei ihr fühlte. "Das stimmt, mir würde die Zeit dazu fehlen. Als König würde ich mehr Verantwortung bekommen, denn es geht darum einen Volk, beziehungsweise zwei Völker zu führen und dafür zu sorgen, dass der Frieden bewahrt wird", antwortete ich und seufzte leise. "Ich....ich möchte wirklich für die Völker da sein, das Erben meiner Eltern weiterführen. Aber....es würde mir fehlen nicht mehr meiner Leidenschaft intensiv nachgehen zu können und ich weiß nicht ob ich es schaffe über zwei Reiche zu herrschen. Ich liebe meine beiden Heimatorten, nur befürchtete ich, dass die Menschen in mir zu hohe Erwartungen haben und dass ich sie vielleicht enttäuschen werde. Meine Eltern....sie sind nicht einfach nur ein mächtiges Königspaar. Sie haben Geschichten geschrieben. Sie gehören zu den großen Helden, die unsere Welt vor ewiger Dunkelheit bewahrt haben. Sie sind Legenden. Manchmal frage ich mich, ob ich jemals so ein guter König sein werden kann wie meine Eltern."

Ilea

Etwas lag in seinem Blick, was ich nicht beschreiben konnte. Aber es ließ mein Herz plötzlich schneller schlagen und überrascht blinzelte ich, als ich aufeinmal auf der Decke lag. Cael war über mir und in meinem Magen fing es an zu kribbeln. Hitze brannte bei seine Worte in meinem Gesicht und einen Moment schlug ich die Augen nieder, als die Schüchternheit mich übermannte. Doch dann sah ich ihn wieder zaghaft an und nickte, ich war nicht fähig zu sprechen. Mein Herz schlug noch wilder in meinem Brustkorb und mir wurde wärmer, sodass ich mir beinahe einen frischen Wind von draußen wünschte.


1 233

13.03.2021, 21:10

Cael

Mein Lächeln wurde eine Spur breiter, als sie nichts sagte, sondern zaghaft nickte. Sieh einer an... Offenbar war ich nicht allein mit meiner Sehnsucht nach intimer Zweisamkeit. Ich fand es unglaublich anziehend wie sie ihren Blick senkte, um mir dann doch ins Gesicht zu schauen. Diese kurzen Momente der Schüchternheit waren entzückend. Sie reizten mich auf eine Weise, dass ich mir am liebsten die Klamotten vom Leib gerissen hätte und ihre mit dazu. Träge ließ ich meine Hand mittig über ihre Brust und hinunter zu ihrem Bauch wandern, bis ich schließlich den Saum ihres Oberteils zu fassen bekam, den ich Stück für Stück nach oben schob. Ihre weiche Haut kam zum Vorschein und bei dem Anblick sammelte sich sofort glühende Hitze in meinem Unterleib. Kurz vor ihren Brüsten ließ ich den Stoff los, um mich endlich ihrer duftenden Haut am Bauch zu widmen. Zu oft hatte ich mir diesen Moment erträumt. Jetzt durften meine Lippen von ihr kosten und es war besser als jeder Traum.

Imesha

Während er von Zweifeln sprach, sah ich sie überdeutlich in seinem Gesicht. Er wollte in die Fußstapfen seiner legendären Eltern treten, nur fürchtete er, dass seine Füße zu klein waren und er damit alle enttäuschte. Das war das Problem mit Erwartungen. Man fiel sehr tief, wenn man sie nicht erfüllte. Gleichzeitig wollte er frei sein, was ich absolut nachvollziehen konnte. Immerhin hatte ich den Großteil meines Lebens an der Seite von Kaiser Oda verbracht. In diesem fürchterlichen goldenen Käfig. Zwar war mein Leben nicht mit dem eines Prinzen vergleichbar, aber so konnte ich mich besser in ihn hineinversetzen. >Auch wenn ich einiges über Führungsstil und Strategien gelernt habe, kann ich nicht behaupten, dass ich mich in diesem Gebiet hervorragend auskenne. Trotzdem kann ich mit absoluter Gewissheit sagen, dass du weder so sein musst wie deine Eltern noch dass du die Völker enttäuschen würdest. Du setzt dich für Valaris ein, als wäre es dir unglaublich wichtig. So viel Hingabe besitzen nicht mal die Leute, die hier geboren wurden. Wenn jemand ein gutes Herz besitzt, dann du. Und ein gutes Herz enttäuscht nicht.< Es überraschte mich selbst, dass ich ihn inbrünstig verteidigte, aber es hatte mich schon immer gestört, wenn Menschen an sich zweifelten, wo es eigentlich keine Zweifel geben sollte. Ryu war großartig. Das wusste ich inzwischen. Und er sollte das auch wissen.
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1 234

13.03.2021, 21:27

Ryu

Ihre Worte berührten mich tief, weil ich wusste, das es von ihrem Herzen kam. "Es bedeutet mir viel, dass du es mir sagst. Meine Eltern sagen auch das Gleiche, aber es ist schön es von Jemanden zu hören, der nicht zu der Familie gehört und sich nicht in diesem Gebiet so gut auskennt", lächelte ich sie an und spürte wie die Stimme der Zweifel in meinem Kopf leiser wurde. "Ich schätze ich habe mich selbst ziemlich unter Druck gesetzt, weil ich meine Eltern sehr bewundere und deswegen hohe Maßstäbe an mich selbst gestellt habe", stellte ich fest und schüttelte leicht den Kopf: "Jetzt muss ich auch noch keine Entscheidungen treffen oder Dergleichen. Das oberste Ziel ist erstmal Valaris zu retten." Dann sah ich Imesha einen Moment nachdenklich an und einer Eingebung folgen öffnete ich mein Gepäck. Ich holte ein Buch hervor: "Das gehört meiner jüngste Schwester Cue. Sie liebt Bücher, besonders dieses Buch hier. Dort drinnen sind klassische Märchen und Legenden von unsere Welt. Du wirst vermutlich die Schrift nicht lesen können, aber dafür die Bilder sehen. Die meisten dargestellten Wesen und Orte gibt es tatsächlich." Ich reichte Imesha das Buch: "Vielleicht hilft dir das dir unsere Welt vorzustellen."

Ilea

Wenn er lächelte, dann strahlten seine Augen heller als die Sonne und bekamen einen besonderen Glanz, wodurch die goldene Ringe ein wenig lebendig wirkten. Mein Brustkorb hob und senkte sich schnell, als seine Hand hinunterglitt und das Oberteil langsam nach oben schob bis ich die warme Luft über die freilegte Haut spürte. Meine Augen weiteten sich, als ich die weiche Lippen auf meinem Bauch spürte. Es fühlte sich an als würde dort die Blitze entstehen und erst weiter unten einschlagen, wo sie Hitze hinterließen. Mein Körper zuckte von diese neuartige Empfindung überrascht zusammen und ich schnappte nach Luft. Überall richteten sich die feine Härchen auf.


1 235

13.03.2021, 21:51

Cael

Ich genoss jeden Zentimeter, den ich erkundete, jeden Laut, den Ilea von sich gab. Meine Lippen prickelten bereits von jeder Berührung. Ihre weiche, warme Haut brachte mich völlig um den Verstand und ich merkte wie das Verlangen nach mehr stetig wuchs. Wieder griff ich nach dem Saum ihres Oberteils und schob ihn weit genug nach oben, um ihre Brust zu entblößen. Dann schluckte ich schwer. >Ilea...< raunte ich gegen ihre Haut, ehe ich mein Gesicht über das ihre schob und ihr in die Augen blickte. >Du bist wunderschön, weißt du das? Ich wiederhole mich gerne, falls du das vergessen haben solltest.< Zeit für eine Antwort blieb ihr allerdings keine. Mein Mund hatte bereits seine Entscheidung getroffen und lag fest auf ihren verlockenden Lippen, die ich innig küsste. Flüssiges Feuer brannte in meinen Adern, während meine Hand sich ihren weiblichen Rundungen widmete. Schon jetzt war mir klar, dass ich nie genug von Ilea bekommen würde.

Imesha

Es fühlte sich gut an ihm geholfen zu haben. Ich sah keine Zweifel mehr in seinem Gesicht und verstand, dass er seine Liebsten nicht enttäuschen wollte. Das war normal. Für Ruko hatte ich auch stets die Beste in der Elite sein wollen und genau das hatte ich erreicht. Vielleicht würde auch Ryu seine hohen Erwartungen erfüllen. Er musste nur weiterhin hart an sich arbeiten und dabei sein gutes Herz bewahren. Nur das allein zählte.
Als mein Blick auf das Buch fiel, das er aus seinem Reiserucksack hervorholte, leuchteten meine Augen auf. Bücher gab es wenige in Valaris, wir benutzten eher Schriftrollen, weil sie leichter zu aktualisieren oder zu ersetzen waren. Deshalb freute ich mich ein echtes Exemplar zu sehen, das sogar aus einer anderen Welt stammte. Ich lernte zudem den Namen seiner jüngsten Schwester kennen: Cue. Ein hübscher Name. >Kannst du mir daraus vorlesen? Dann schaue ich mir parallel die Bilder an.< bat ich ihn lächelnd, während meine Hände über den schönen Einband strichen und ich die erste Seite aufschlug. Wie erwartet, verstand ich kein Wort, aber mir gefiel die Schrift. Sie war anders als die unsere. Geschwungener und irgendwie harmonisch.
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13.03.2021, 22:05

Ryu

Ein zufriedenes Lächeln malte sich auf meine Lippen bei ihre aufleuchtende Augen. Wer gerne Schriftrollen las, las bestimmt auch gerne Bücher und mit dieser Vermutung hatte ich nicht falsch gelegen. Imesha war eine intelligente Frau, die ihr Wissensdurst stillen wollte. Besonders faszinierend fand ich, dass sie sich für verschiedene Themen interessierte. Sie lernte gerne neue Sachen kennen, wie ich. Ich schlug das Buch auf und es war das Kapitel über das Feenvolk in der Zwischenwelt. Da spielte besonders eine bestimmte Figur eine Rolle. Es handelte sich um ein Pixel, der eine Fee werden wollte und sein Name war Yun. Die Geschichte war ihm gewidmet, denn er war ein treuer Freund von Caels Vater gewesen und durch seine Selbstopferung hatte er das Leben von Kenai gerettet. In dieser Geschichte jedoch bekam Yun sein glückliches Ende, hier würde er ein Lichtfee werden und den Menschen helfen ihren Glück zu finden.

Ilea

Überall kribbelte die Haut, wo seine Lippen Spuren aus Küsse hinterlassen hatte und meine Finger krallten sich in den weichen Stoff der Decke. Immer mehr Wärme sammelte sich in meinem Körper und abermals erschauderte ich wohlig. Nie hätte geglaubt, dass es sich so wunderschön anfühlte. Benommen blinzelte ich Cael an, als sein Gesicht über Meines schwebte. Seine Worte ließen mich noch mehr erröten und ich fühlte mich begehrenswert. Ich erwiderte sein Kuss und reckte mich seiner Berührungen entgegen. Meine Hände lösten sich von der Decke, die Arme schlangen um seinem Hals und die Finger suchten in seinem weichen Nackenhaar den Halt. Meine Lippen prickelten.


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13.03.2021, 22:22

Cael

Obwohl mein Verstand längst über Bord gesprungen war, blieb ein kleiner Teil von mir wachsam, denn ich wollte sichergehen, dass ich nichts tat, was Ilea missfallen könnte. Bis jetzt schien sie zumindest alles zu genießen. Ihr Körper zeigte mir eindeutig, wie gut sie sich fühlte. Sie reckte sich meinen Berührungen entgegen, während sie ihre Finger in meinem Haar vergrub. Ich liebte das. Ich liebte es, wie sie sich mir bedenkenlos hingab. Sie vertraute mir und das bedeutete mir sehr viel. Schweratmend unterbrach ich den Kuss für einen kurzen Moment, denn ich musste ihr das störende Oberteil ausziehen. Es gab noch viele Stellen, die ich erkunden wollte.

Imesha

Mir war nie aufgefallen, dass Ryu eine sehr angenehme Erzählerstimme besaß. Sie war ruhig, warm und entspannend. Wie das Lagerfeuer, vor dem wir saßen. Aufmerksam lauschte ich jedem einzelnen Wort und stellte mir die Geschichte bildlich vor. Ich hatte noch nie etwas von Feen gehört, da sie nicht in dieser Welt existierten, aber ich mochte sie jetzt schon. Sie schienen nur Gutes im Sinn zu haben und halfen den Menschen dabei ihr Glück zu finden. So einen Freund hätte ich in meinen dunkelsten Stunden gebraucht. Eine Lichtfee, die mir den Weg wies und die Schatten aus meinem Kopf vertrieb. Dank der wundervollen Bilder wusste ich nun auch, wie sie aussahen und sie erinnerten mich sehr stark an Schmetterlinge. Nicht die normalen, sondern die magischen, die selten anzutreffen waren. >Ich mag diese Geschichte. Ich würde gerne mal eine Fee sehen.< sagte ich mit Blick auf das letzte Bild. Es zeigte die Lichtfee, um die es ging. Mit all ihren Farben und dem Glanz. Wirklich schön, dachte ich mit einem leisen Seufzen. >Liest du mir bitte noch eine vor?<
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1 238

13.03.2021, 22:35

Ryu

"Die Feen sind eher menschenscheu, es sei denn sie kümmern sich um ihren Schützlinge. Ich kenne Jemanden, der bei den Feen eine besondere Stellung hat. Er könnte dir bestimmt die Feen zeigen, zumindest eine Fee. Falls du mal unsere Welt besuchen möchtest", erzählte ich es ihr und schlug ein Kapitel mit Drachen auf. Das war eine Legende aus Ingluae, angeblich war es einst ein Dracheninsel gewesen bis die Drachen als Geister in der Zwischenwelt verschwanden und sich in unsere Welt nur selten zeigte. Es sei denn es gab eine besondere Verbindung zu ihnen, wie es bei meinem Vater und bei mir war. Jedenfalls dachte ich mir Imesha könnte es der Legende gefallen, weil sie gerne ein Drachen sehen wollte.

Ilea

Mir war unglaublich warm und dennoch war Cael mir nicht nahe genug. Ich wollte mehr von ihm. Mehr von seine Berührungen, die köstlich auf meiner Haut prickelten und mehr von seine Küsse, die meine Sinnen vernebelten. Mein Atem stockte, als er endgültig mir das Oberteil auszog und ich ebenso halb entblößt war wie Cael. Mit erhitzten Wangen sah ich ihn aus glasigen Augen an und schluckte trocken. Mein Körper zitterte bereits leicht vor Freude und ich sehnte mich wieder nach den Berührungen. Ich wurde nicht verlegen, es schien als hätte ich jetzt meine Scheu überwunden. Diese Intimität mit ihm zu teilen fühlte sich so natürlich an. So richtig. Ich ließ meine Hände über seinem Rücken gleiten, spürte die Muskeln unter der feste Haut.


1 239

13.03.2021, 23:00

Cael

Ihre wandernden Hände auf meinem Rücken hinterließen prickelnde Spuren auf meiner Haut. Dass sie von sich aus diese Nähe suchte, machte mich mutiger und so ließ ich mich etwas mehr auf ihr sinken. Brust auf Brust. Allein dieser Kontakt entlockte mir einen dunklen Laut. Ich fiel hungrig über ihren Mund her, kostete von ihren Lippen, vertiefte den Kuss und spürte dabei mein Herz wie wild gegen meine Rippen trommeln. Dieser innige Moment mit Ilea war nicht in Worte zu fassen. Ich war durch und durch vernarrt in sie. Ich wollte sie spüren. Überall. Sie schmecken. An jeder Stelle ihres anbetungswürdigen Körpers. Meine Lippen verließen ihren Mund, um sich ihrem duftenden Hals zu widmen. Dort war ihre Haut besonders weich, besonders zart. Ich knabberte an Stellen, auf die sie die letzten Male entzückt reagiert hatte und glitt währenddessen mit einer Hand zu ihrer Hüfte. Sie trug noch meine Hose. Sie war ihr zu groß. Ich wollte sie ihr ausziehen, aber ich wartete ab, denn ich wollte nicht zu vorschnell handeln. Ilea sollte jede Sekunde genießen.

Imesha

Diesmal ging es um Drachen und ich spürte kindliche Neugier in mir aufsteigen. In seiner Welt schien es andere Legenden über diese Wesen zu geben. Vom Aussehen her glichen sie denen aus Valaris, aber ihre Herkunft sowie ihr plötzliches Verschwinden unterschied sich voneinander. In Valaris gab es nämlich viele Geschichten, die nicht alle dasselbe Ende erzählten. In Ryus Buch wurde zumindest behauptet, dass sie noch existierten, sich aber nur nicht gerne zeigten. Dann dachte ich an seine Drachenschuppen, an die majestätischen Flügel und die einzigartige Tätowierung. >Im Vergleich zu den Zeichnungen finde ich deine Gestalt wesentlich eindrucksvoller.< gestand ich mit einem kleinen Lächeln. Ich fuhr die Konturen eines Feuerdrachens nach, malte mir aus, wie er den Himmel eroberte und wie es sich wohl anfühlen mochte auf ihm zu reiten. Frei und ungezügelt. >Danke, dass du das alles mit mir geteilt hast. Das ist nicht selbstverständlich. Danke dir.< fügte ich hinzu und drehte den Kopf zur Seite, um ihn direkt anzusehen. Erst da registrierte wie nah wir inzwischen beieinander saßen. Mit dem Buch in meinen Händen hatte er dicht genug neben mir sitzen müssen, um überhaupt den Text lesen zu können. Warum also spürte ich erst jetzt dieses seltsame Flattern in der Brust? Auch das Kribbeln in meinem Bauch war mir neu. Ob ich krank wurde? Oder war ich einfach zu erschöpft vom langen Tag?
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1 240

13.03.2021, 23:15

Ryu

Imesha hörte mir aufmerksam zu und ihr Gesicht wirkte plötzlich jünger. Ein Bild tauchte in meinem Kopf auf, wie sie vielleicht als Kind ausgesehen haben musste. In meiner Vorstellung war sie ein süßes Kind voller Neugier gewesen. Ich fühlte mich geschmeichelt, als sie mir sagte, dass sie meine Gestalt eindrucksvoller fand. "Jederzeit gerne", antwortete ich ihr und bemerkte dabei wie nahe unsere Gesichter waren. Ihr zarter, blumiger Duft stieg in meine Nase und ich spürte den plötzlichen Drang meine Nase in ihr weiches Haar eintauchen zu wollen, als würde ich an einem duftende Blumenstrauß schnuppern. Ihre Augen erinnerten mich jetzt an geschmolzene Schokolade und für einen kleinen Moment huschte mein Blick zu ihre Lippen, die auf mich sehr einladend wirkten. Ich räusperte mich und riss mich von dem Anblick los: "Möchtest du noch etwas wissen?" Klang meine Stimme etwas belegter? Hoffentlich nicht, ich wollte ja mich nur vorsichtig ihr nähern.

Ilea

Ein Schauder rann meinem Rücken hinab als unsere Körper sich aneinander schmiegten. Es war ein vollkommen anders Gefühl seine warme Haut auf meine eigene Haut zu spüren. Es war ein unbeschreiblich, schönes Gefühl. Meine Finger krümmten sich auf seinem Rücken, als die Lippen meinem Hals berührten und dann gruben sich in die feste Haut bis sie auf den Widerstand der Muskeln stießen. Mein Atem stockte und ich biss auf meine Unterlippe, während ich genussvoll die Augen schloss. Mein Herz schlug bis zu meinem Hals. Cael hatte längst meine Schwachstelle herausgefunden. Ich stieß die Luft aus, formte seinen Namen auf meine Lippen und unbewusst schlang ich ein Bein um seine Hüfte.