Sie sind nicht angemeldet.

1 721

15.10.2021, 20:18

Ryu

Wohlig brummte ich leise, als Imesha sich wieder an mich schmiegte und ich könnte mich an dieses warmes Gefühl gewöhnen. Es fühlte sich wie Zuhause an und es fühlte sich an, als hätte sie schon immer in meine Arme gehört. Ihre Worte brachte mein Herz zu stolpern und dann hämmerte es wild gegen dem Brustkorb, als versuchte es zu ihr hinüberzuspringen. "Ich mag dich auch, Imesha", erwiderte ich belegt und drückte ein Kuss auf ihr Haar. Es war nicht dieses Ich-mag-dich-als-Freund, sondern Ich-mag-dich-als-Mann. Jedenfalls fühlte es sich für mich so an und da war es kein Wunder, dass mein verliebtes Herz Freudensprünge machte.

Ilea

Wir wechselten uns ab und sobald ich eine Übung beherrschte, lernte ich die nächste Übung. Einige Übungen fielen mir schwer, doch eisern wiederholte ich sie immer wieder bis ich sie instinktiv konnte und wiederum gab es Übungen, die ich schon schnell umsetzen konnte. Mittlerweile spürte ich den Schweiß in meinem Nacken, trotz des Schattens war es warm und langsam wurde mein Atem schwerer. Die Übungen mochten einfach wirken, aber dennoch verlangten sie Einem ab. Cael und ich standen uns wieder gegenüber, ernst nickte ich: "Ich habe es verstanden."


1 722

15.10.2021, 20:34

Cael

Ilea lernte schnell dazu. Das hatte ich schon früh festgestellt. Hinter diesem überaus hübschen Gesicht versteckte sich ein kluger Verstand. Eine Eigenschaft, die sie unfassbar attraktiv machte. Wie sie da vor mir stand, verschwitzt, schweratmend und mit diesem entschlossenen Ausdruck... Da fiel es mir wirklich schwer im Lehrermodus zu bleiben.
>Gut, das reicht fürs Erste. Es macht keinen Sinn dich mit Techniken zu überhäufen, von denen du die Hälfte über Nacht vergisst. Wiederhole was du gelernt hast, so oft du kannst. Besonders in Gedanken. Mentales Üben hat eine weit unterschätzte Wirkung auf deine Körperphysik.< erklärte ich ihr und wischte mir dabei mit dem Handrücken über die feuchte Stirn. Ich war sommerliche Temperaturen in Valaris nicht gewohnt. In diesem magischen Ort kam man sogar im Schatten zum Schwitzen.

Imesha

Mein Herz machte einen verräterischen Satz, als er meine Worte erwiderte. Vielleicht zuckten auch meine Mundwinkel, ein angedeutetes Lächeln. Ich genoss den schönen Moment mit ihm. Die angenehme Zweisamkeit. Meine nackte Haut an seiner. Meine Finger, die zu seinem Nackenhaar wanderten, mit den Strähnen spielten und dann zum Ansatz seiner Flügel strichen. Sie lagen zusammengeklappt an seinem Rücken, nicht weit ausgebreitet über uns wie beim letzten Mal. Sehr wahrscheinlich aus Vorsicht. Weil er immer an mich dachte und einschätzen konnte, was mir gut tat und was nicht. Manchmal glaubte ich, er verstand mich besser, als ich mich selbst. >Ich schätze, wir sollten so langsam zurück in die Bibliothek gehen. Es gibt da noch das Drachengemälde, das ich dir zeigen wollte.< Leichtes Bedauern schwang in meiner Stimme mit.
Just keep swimming...
#spreadthelove

1 723

15.10.2021, 20:47

Ryu

Ich seufzte genüsslich, als ihre Finger zart über meinem Nacken bis zum Ansatz meine Flügel wanderten und dabei richteten sich die feine Härchen im Nacken auf. Noch schöner war das angedeutetes Lächeln, als ich ihre Worte erwidert hatte. Träge begann ich ihr Rücken sanft zu kraulen und gerade gab es für mich nur Imesha, alles Andere war in die Ferne gerückt. Aber dann erinnerte Imesha an unsere Aufgabe und ich wusste sie hatte Recht. Ich wollte ungern mich von unsere Zweisamkeit losreißen, besonders wo wir uns noch näher gekommen waren. Dennoch stützte ich mich hoch, küsste Imesha und setzte mich schließlich auf. Da mein Körper wieder zur Ruhe gekommen war, war auch meine Magie ruhiger geworden und ich konnte mich in meine menschliche Gestalt zurückverwandeln, um das Oberteil anzuziehen. Dann hob ich Imeshas Oberteil auf und reichte es ihr lächelnd: "Bitte."

Ilea

Ich wollte noch nicht aufhören, aber Cael hatte Recht. Ein Kopf war nicht fähig alles in sich aufzunehmen, was er gelernt hatte. Man musste die ersten Übungen verinnerlichen, bevor man an die Nächsten heranwagen konnte. Ich hatte auch nicht von heut auf mögen heilwirksamen Salben herstellen können. Das hatte auch viel Übungen und Lernen bedurft. "Danke, du warst ein guter Sensei", ich verneigte mich kurz vor Cael, um so ihm meinem Respekt zu zollen. "Jetzt brauche ich eine Erfrischung, bevor ich etwas mit Roselyn ausprobieren möchte. In der Nähe gibt es doch einen See, wollen wir dorthin gehen?", ich lächelte Cael an, dabei war es ein wenig schüchtern.


1 724

15.10.2021, 21:09

Cael

Ich erwiderte das Lächeln breit und nickte. Eine Erfrischung im See klang nach einer hervorragenden Idee. Da Ilea und ich schon miteinander geschlafen hatten, ging ich davon aus, dass sie keine allzu große Scham empfand, wenn ich mich nachher entkleidete. Schon als Kind hatte ich es geliebt in Seen zu schwimmen, mehr als im Meer.
Wir verließen den Schatten, schritten einen sonnenbeschienen Weg entlang und erreichten eine Weile später den funkelnden See. Ein wunderschöner Anblick. Ich atmete den frischen Duft nach Blumen und Gras ein. Manchmal war es wirklich schwer zu glauben, dass dieser Ort in Valaris existierte. Es stand in großem Kontrast zu dem, was ich alles da draußen erlebt hatte. >Nach dir.< sagte ich lächelnd an Ilea gewandt.

Imesha

Nach der tobenden Hitze fühlte es sich ein wenig seltsam an halbnackt vor ihm zu sitzen, da das wilde Verlangen zuvor jeglichen Verstand aus meinem Kopf verbannt hatte. Ich wurde nicht oft verlegen, aber bei Ryu passierte es recht häufig. Vielleicht weil das alles so neu für mich war. Als er mir mein Oberteil hinhielt, nahm ich es leicht lächelnd entgegen und zog es mir über den Kopf. Mein Haar war durcheinandergeraten, daher kämmte ich mit den Fingern hindurch, bis es einigermaßen richtig saß.
Zufällig fiel mein Blick auf die Feuerstelle, denn erst jetzt realisierte ich, dass Egon die ganze Zeit über in diesem Raum gewesen war. Meine Augen weiteten sich. Oh. Oooh. Das war... das war etwas peinlich. Schnell sah ich weg und zurück zu Ryu. >Dann, äh... los.< sagte ich nach kurzem Räuspern.
Just keep swimming...
#spreadthelove

1 725

15.10.2021, 21:24

Ryu

Ihr zerzaustes Haar sah herrlich aus und fast fand ich es schade, als sie es wieder in Ordnung brachte. Dann wurden ihre Augen größer und sie wirkte peinlich berührt. Ich folgte ihrem Blick und wusste, was ihr gerade durch den Kopf gegangen war. Ich rieb mein Kopf: "Macht dir keine Sorgen darüber. Wie ich ihn kenne hat er sich in den Dämmerschlaf versetzt, um uns Privatsphäre zu geben und har von alldem hier nichts mitbekommen." Ich wollte nicht, dass Imesha sich jetzt schämte und ich hatte selbst Egon völlig vergessen. Das würde mir nicht nochmals passieren. Ich nickte, stand auf und ging zum Kamin, um Egon anzustupsen. Die Hitze der Glut machte mir nichts aus. Egon öffnete langsam die Augen. "Wir gehen in die Bibliothek, möchtest du mitkommen?", fragte ich ihn. Er blinzelte und dann gurrte er zustimmend, in nächste Sekunde saß er zufrieden auf meiner Schulter. "Wir können los", wandte ich mich lächelnd an Imesha.

Ilea

Es war eine Weile her als ich einen See mit klarem Wasser gesehen hatte, man konnte beinahe jeden einzelnen Stein auf dem Grund erkennen. Ich errötete mich erneuert und kehrte Cael dem Rücken zu. Auch wenn wir uns immer wieder nahe gekommen waren, blieb diesen kleinen Teil von Schüchternheit noch, wenn es darum ging mich zu entblößen. Die Luft war auf meiner Haut wohltuend und trocknete den leichten Schweiß in meinem Nacken. Dann ging ich ans Ufer und tauchte zuerst mein Fuß in das Wasser hinein. Ich erschauderte. Das Wasser war sehr erfrischend, dennoch nahm ich mir den Mut und lief hinein. Ich japste nach Luft, als die Kälte einen Moment mich schockierte, doch dann fühlte es sich einfach wunderbar an. Es gab nichts Besseres als an einem heißen Sommertag in einem See zu baden. Lächelnd drehte ich mich zu Cael um und wank zu ihm: "Komm her, es ist wundervoll!"


1 726

15.10.2021, 21:41

Cael

Ich ließ es mir nicht nehmen Ilea dabei zu beobachten, wie sie sich auszog. Es war ein sinnlicher Akt, selbst wenn sie sich nichts dabei dachte. Alles an ihr betörte mich. Jede Linie ihres Körpers, jedes Stück freigelegte Haut, das im Schein der Sonne sanft glitzerte. Bei den Vier Wasserfallen... Sie war so schön. Ich vergaß zu atmen, als sie dann mit dem Wasser verschmolz und mich zu sich winkte. Zweimal ließ ich mich nicht einladen. Wo sie war, wollte ich auch sein. Immer.
Hastig begann ich mich bis auf meine Unterhose auszuziehen, ehe ich Anlauf nahm und mit großen Schritten in das zunächst kalte Wasser sprang. Ich bekam am ganzen Körper Gänsehaut, japste nach Luft, dann tauchte ich mit dem Kopf unter und in der Nähe von Ilea wieder auf. Breit grinsend sah ich sie an. >Sieh einer an, eine wunderschöne nackte Frau im See. Was hab ich für ein Glück!<

Imesha

Ich atmete erleichtert aus, als Ryu meinte, Egon hätte nichts bemerkt. Dass der kleine Feuersalamander geschlafen haben soll, kam mir recht. Er wirkte wirklich so, als hätte er gerade erst die Augen geöffnet und kletterte anschließend auf Ryus Schulter. Die Hitze in meinen Wangen ließ nach. Kaum zu glauben, dass ich seine Anwesenheit vergessen hatte. Nur Ryu und mich hatte ich wahrgenommen. Das passierte also, wenn man sich dem eigenen Verlangen hingab.
Wir verließen das Zimmer, in dem ich etwas völlig Neues erlebt hatte und begaben uns auf direktem Wege in die Bibliothek. Ob man mir ansehen konnte, was vorgefallen war? Hoffentlich nicht. Ich musste erst selbst damit klarkommen. >Das Deckengemälde habe ich in einer Nische entdeckt, die mir zuvor gar nicht aufgefallen ist.< erzählte ich Ryu, während wir uns besagtem Ort näherten. >Ich bin gespannt auf deinen ersten Eindruck.<
Just keep swimming...
#spreadthelove

1 727

15.10.2021, 22:00

Ryu

Die Erleichterung war ihr anzusehen und entspannt verließen wir den Raum. Meine Augen begannen neugierig zu funkeln: "Ich bin auch auf deine Entdeckung gespannt. Es muss alles eine Bedeutung haben, warum wir ausgerechnet hier mehr über die Drachen erfahren." Unbewusst fasste ich mich an dem Arm, um den sich der goldene Drachen wand. Ich konnte ein leichtes Pulsieren wahrnehmen, wie ein Herzschlag. Dann erreichten wir die Decke und ich starrte es mit offenem Mund an. Taiga wäre von deinem Kunstwerk begeistert. All die Drachen dort wirkten unglaublich lebensecht und die Farben wirkten intensiv. Wer auch immer der Künstler oder Künstlerin war, diese Person konnte sich mit Taiga messen. Und dann spürte ich es. Eine unsichtbare Macht, die nach mir rief und unbewusst streckte ich meine Hand nach dem Bild aus. Abwesend murmelte ich: "Ich kenne sie." Mein Blick fiel auf einem Drachen mit tiefrote Schuppen, die mich an Rubine erinnerte. Seine flammengoldene Augen schienen mich direkt anzusehen. "Ahi", murmelte ich.

Ilea

Oh. Mit große Augen und geröteten Wangen starrte ich Cael an, wie er sich entkleidete. Ich konnte mein Blick nicht von seiner stattliche Figur abwenden. Dann war Cael auch schon im Wasser und ein paar Tropfen von seinem Sprung trafen mich. Plötzlich war Cael verschwunden und ich entdeckte im Wasser eine verschwommene Gestalt, die sich mir näherte. Er tauchte wieder auf und die Wassertropfen funkelten von dem Sonnenlicht auf seinem Körper. "Cael!", ich gab vor lauter Verlegenheit einen sanften Klaps auf seinem Brustkorb. Meine Hand blieb dort ruhen und mein Blick wurde verträumt. Er war wirklich ein schöner Mann. Würde ich zeichnen können, würde ich genau dieses Bild zeichnen wie er im Sonnenlicht durch das Wasser funkelte.


1 728

15.10.2021, 22:22

Cael

Mein Grinsen wurde schlagartig breiter, als sie mir einen Klaps auf die Brust gab. Soso, da hatte ich wohl etwas richtig gemacht, wenn sie mich auf diese verträumte Weise ansah. Ich beugte mich vor, biss sanft in ihre Nasenspitze und küsste sie dann auf die weichen Lippen. Das hatte sie verdient. Eine Belohnung nach dem harten Training. >Du bist unwiderstehlich, weißt du das? Die Welt mag da draußen untergehen und alles, was ich sehe, bist du.< sagte ich voller Inbrunst, während ich einen Arm um sie schlang und dicht an mich zog. Meine Strähnen hingen mir nass in die Stirn, aber sie waren nicht lang genug, um meine Sicht auf Ilea zu behindern. Irgendwann sollte ich sie allerdings schneiden lassen, bevor sie zu wild wuchsen.

Imesha

Wie erwartet bestand eine Verbindung zwischen dem Bild und Ryu. Auch ich hatte die besondere Verbindung gespürt. Aber dass er einen der Drachen erkannte, überraschte mich. Ich sah ihn von der Seite an, aufmerksam und neugierig. Ahi. Dieser Name sagte mir nichts. Das musste mit seinem Traum zusammenhängen, denn er streckte seine Hand danach aus, als wollte er nach den Drachen greifen. Ein uralter Instinkt? Ich öffnete meine magische Sicht, betrachtete das faszinierende Farbenspiel seiner Fäden und wie sie sich um ihn wanden. Ihr Tanz hatte sich verändert. Seine Magie vibrierte auf einer ganz anderen Ebene. Interessant. Selbst der Knoten wirkte... hm... kleiner? Größer? Irgendwie war er anders, aber ich konnte nicht genau sagen, woran das lag. >Was genau spürst du? Oder siehst du etwas, was ich nicht sehe?<
Just keep swimming...
#spreadthelove

1 729

15.10.2021, 22:35

Ryu

Ich erwachte aus einem Trance und ließ den Arm wieder sinken, während ich Imesha verwirrt anblinzelte. Ich brauchte einen Moment bis ihre Frage mich erreichte und mein Blick glitt zu der Drachengestalt zurück: "Er ist der Drache, der mich mit seiner Drachenmagie gesegnet hat. Er hat mich zu seinem Wairua auserwählt. Ich glaube in ihrer Sprache bedeutet es soviel wie Seelenverwandter. Ich weiß nicht was ich spüre...es fühlt sich alt an....ein Ruf...." Ich rieb über meinem Brustkorb und meine Augen wanderten zum nächsten Drachen. Der weiß-silbrige Drache: "Der dort drüben hat mich in ihrer Nebelwelt empfangen. Ich glaube er ist der.....Ältester, sowas wie ein Leittier." Das Pulsieren in meinem Arm wurde stärker, als wollte es meine Worte bestätigen.

Ilea

Überrascht schnappte ich nach Luft, als Cael in meine Nase biss und dann seufzte ich verzückt, als ich seine Lippen auf Meinen spürte. Und die nächsten Worte brachten mich erneuert zum Erröten, ich spürte die Wärme bis zu meinem Hals. Ich schmiegte mich noch enger an ihn, als Cael mich in seine Arme zog und genoss es ihm nahe zu sein. "Ich kann meine Augen auch kaum von dir abwenden, wo du bist, da möchte ich auch sein", erwiderte ich und küsste ihn zurück. Es war schön wieder meinen nahbaren Cael zu haben, als der ernste Sensei-Cael.


1 730

15.10.2021, 22:51

Cael

>Mmh...< brummte ich genüsslich, als sie sich näher an mich schmiegte, dass nicht mal Wasser zwischen uns passte. Ihr Kuss schmeckte süß, nach ihr, nach uns. Meine Hände begaben sich unwillkürlich auf Wanderschaft, glitten über ihre Schultern zu ihrem Rücken, folgten der Linie ihrer Wirbelsäule, bis ich ihr wohlgeformtes Hinterteil erreichte, das ich fest packte. Ich liebte das. Obwohl sie zur schüchternen Sorte Frau gehörte, wusste ich, dass ihr gefiel, wie ich sie berührte. Sie lernte nicht nur beim Kämpfen schnell dazu.
Ich griff mit einer Hand an ihren Nacken, lehnte ihn zurück und vertiefte den Kuss. Küsste sie mit einer Hingabe, dass das Wasser nicht mehr kalt war, sondern warm. Warm, so warm.

Imesha

Ich folgte seinem Blick, musterte die genannten Drachen und hatte wieder das Gefühl, als würden sie sich bewegen. Wairua. Dieses Wort... es war, als hätte ich es schon mal gehört. Oder darüber gelesen? >Deine Magie... sie reagiert auf das Bild. Sie hat sich verändert.< sagte ich und trat näher auf ihn zu. Konzentriert beobachtete ich die tänzelnden Fäden. Es waren neue dazugekommen. Das fiel mir erst jetzt auf. Golden schimmernd, ein besonderes Muster. >Was ist das an deinem Handgelenk?< fragte ich leicht verwundert. Dort wand sich das Gold am stärksten.
Just keep swimming...
#spreadthelove

1 731

15.10.2021, 23:06

Ryu

Meine Magie reagierte auf das Bild und hatte sich dabei verändert? Aufmerksam musterte ich wieder das eindrucksvolle Gemälde, suchte dort nach den Antworten. Mein Blick glitt zu Imesha zurück, als sie auf meinem Arm aufmerksam wurde. "Dieser Gegenstand, den ich vor der geistige Reise berührt hatte, hatte sich nach dem Erwachen mit meinem Arm verschmolzen", besser konnte ich diesen Prozess nicht beschreiben: "Auf diese Weise kann ich nach den Drachen rufen, wenn ich in Not bin oder diesen Ort besuchen, wenn ich nach einem Rat suche. Es ist wohl sowas wie ein Verbindungsstück zu den Drachen aus der Nebelwelt."

Ilea

Seine wandernden Hände auf meinem Rücken brachte mein Atem zu stocken und ein wohliger Schauder folgte seine Spur. Dann schnappte ich nach Luft, als er ein wenig forschender wurde und mein Gesicht begann zu glühen. Sein Kuss hingegen brachte meine Beine zum Schmelzen und ich war froh in starke Hände zu sein. Ich schlang die Arme um seinem Hals und spürte nicht mehr die Kälte des Wassers, da war nur noch Wärme. Von Cael geküsst zu werden, war als würde man sich vom Sonnenlicht berauschen zu lassen. Man fühlte, dass das Licht glücklich machte und man wollte noch mehr von diesem Gefühl. Von dieser Wärme. "Ich liebe dich", hauchte ich in den Kuss hinein.


1 732

15.10.2021, 23:26

Cael

Ich lächelte an ihren Lippen, küsste sie am Kinn, ihren Kiefer entlang und liebkoste die empfindliche Haut an ihrem Hals. Sie war ganz weich in meinen Händen. Gab sich mir sofort hin. Auch das liebte ich an ihr. Das Vertrauen, das sie mir schenkte. Die tiefe Zuneigung. Es war ein schönes Gefühl auf diese Weise geliebt zu werden. In ihr hatte ich das gefunden, was meine Eltern noch heute miteinander verband. Eine kleine Ewigkeit. Gestohlene Zeit zwischen Küssen und Berührungen. >Es ist wirklich schwer die Finger von dir zu lassen.< sagte ich mit einem kleinen Lachen in der Stimme, als ich mich wieder von ihr löste, um sie anzusehen. Dabei fuhr ich mit den Fingern durch ihr goldblondes Haar, lächelte warm.

Imesha

Interessiert betrachtete ich das neue Mal an seinem Handgelenk. Ein Verbindungsstück zu dieser Drachenwelt? Ich fragte mich, wie genau das funktionierte und wie diese Magie sich auf solch natürliche Weise mit ihm verbunden hatte. Es schien, als wäre sie immer da gewesen, doch das hätte ich früher bemerkt. >Wir finden hier tatsächlich fehlende Stücke unseres Selbst.< murmelte ich nachdenklich. Dann schaute ich hoch zum Gemälde, folgte den Fäden, während ich an die Schriftrolle zurückdachte. An die Bedeutung des Loslassens. Nicht zu viel grübeln, mehr fühlen. Nicht nach Mustern suchen, sondern nur sehen. Klang einfach, war es offenbar nicht, denn ich fand nicht das, wonach ich insgeheim suchte. Oder? >Ich versuche es mal mit Meditation.< entschied ich einen Moment später und setzte mich auf den gemütlichen Sessel.
Just keep swimming...
#spreadthelove

1 733

15.10.2021, 23:47

Ryu

"Scheint so", antwortete ich ihr, denn auch ich hatte viel mehr über mir erfahren oder über den Drachen mit dem ich verbunden war. Um Imesha bei ihrer Meditation nicht zu stören, entschied ich mich einfach auf dem Boden zu legen und auf die Decke zu starren. Wenn ich nicht blinzelte, sah es so aus als würden die Drachen mit den Flügel schlagen. Wie war dieses Gemälde hierher gekommen? Was war seine Geschichte? Nach eine Weile merkte ich, dass ich wieder Ahi anstarrte. Es lag an dem unsichtbaren Band zwischen uns und je länger ich ihn musterte, desto mehr fühlte sich an als würde ich mein eigenes Spiegelbild betrachten. Dann bemerkte ich ein Schatten auf seinem Rücken. Eine Gestalt. Wehendes Haar. Doch als ich blinzelte, war der Schatten verschwunden und ich fragte mich, ob es mir einfach nur eingebildet hatte. "Finde deine Kaiwhiwhi und meine wahre Kraft wird sich offenbaren", murmelte ich die letzten Worte von Ahi, die er mir noch gesagt hatte, bevor ich in meine eigene Welt zurückgekehrt war.

Ilea

Mein Herz klopfte mit jedem Kuss schneller und überall wo seine Lippen mich berührten, wurde es warm. Kaum erreichte Cael mein Hals und schon entblößte ich ihm mehr von meinem Hals. Meine Finger tauchten in sein weiches Haar ein und meine Atmung wurde stockender. Ich liebte seine Küsse. Ich liebte seine Berührungen. Ich liebte alles an diesem wundervollen Mann. In solche Augenblicke wurde mir immer wieder bewusst wie tief meine Liebe zu ihm reichte und wie groß sein Herz für mich war. Ich spürte die Vibrationen seines Körpers, weil ich noch eng an ihm geschmiegt und merkte wie Luft mein Gesicht strich, als er sich ein wenig von mir löste. Meine Wangen wurden warm: "Ich möchte dich auch immerzu berühren, Cael." Ich genoss seine Finger, die durch meinem Haar fuhren und sein Lächeln erhellte mein Inneren. Meine Hände wanderten hinunter, glitten über dem Brustkorb und hielten inne, wo sein Herz schlug: "Das ist meine liebste Musik von dir. Zu spüren, wie dein Herz für mich schlägt."

Ich gehe offline, gute Nacht :)


1 734

16.10.2021, 00:14

Gutes Nächtle :D

Cael

Ihre Hände auf mir hinterließen kribbelnde Spuren. Sie sah mich wieder auf diese bedeutsame Weise an, dass mein Herz einen Takt lang aussetzte, nur um schnell und kräftig weiterzuschlagen. Diese Reaktion löste sie mit einfachen Gesten oder Blicken aus. Sie hatte eine Macht über mich, dass es schlichtweg Magie war. >Dann weißt du ja, was ich für dich empfinde. Sehr gut.< erwiderte ich mit einem breiten Lächeln und umfasste ihr Gesicht. Diesmal küsste ich sie länger. Intensiver. So, dass ich uns beide schmeckte. Dass nur sie und ich in diesem Moment existierten. Diese gestohlene Ewigkeit, die so kostbar war. Ich wollte die Zeit hier, jede Sekunde sinnvoll nutzen und dazu gehörte Ilea nahe zu sein. Auf jede erdenkliche Weise. Weil ich wusste, dass uns härtere Zeiten erwarteten. In Valaris folgte nach einem Hoch stets ein Tief und dafür brauchte ich große Mengen an positiven Erinnerungen.

Imesha

Ich setzte mich im Schneidersitz hin, nahm eine aufrechte Haltung ein und atmete tief durch. Ryu legte sich in der Zwischenzeit auf den Boden. Er hätte zwar neben mir Platz gehabt, aber er wollte mich scheinbar nicht stören. Wieder zupfte ein Lächeln an meinen Lippen. Bevor ich mich gänzlich auf meine Meditation einließ, fiel mir etwas Wichtiges ein, das ich ihm noch mitteilen wollte. >Dieses Bild gehörte einst meiner Familie. Drasil meinte, es wäre ein Geschenk gewesen. Hier ist es sicher.<
Kurz dachte ich wieder über das nach, was ich durch Drasil erfahren hatte und schloss daraufhin die Augen. Nicht mehr grübeln, erinnerte ich mich selbst. Loslassen. Dem inneren Ruf folgen. Tief ein- und ausatmen. Ein. Aus. Ein... aus. Ich entspannte mich, konzentrierte mich nur aufs Atmen und ließ meine Gedanken im imaginären Wind treiben.
Just keep swimming...
#spreadthelove