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14.08.2023, 19:50

86443 Tage Klappe die 2.

86443 Tage
Vor 236 Jahren hatte eine Verkettung unglüklicher Umstände dazu geführt, dass die Erde im Chaos versunken ist.
Ressourcen wurden knapp, Menschen wurden eiskalt und langsam aber sich starb die Population immer mehr aus.
Um dem entgegen zu wirken hat eine Kleinstadt im Staate Ohio schon vor Jahren ein Bunker System im tiefen der Erde errichtet und sich dort verschanzt.
Voneinander abgeschottet und getrennt haben es sich viele kleine Kolonien zur Aufgabe gemacht, zu überleben.
Jetzt, 236 Jahre später ist die Erde wieder begehbar und die letzte, geborene Gruppe jugendlicher Teenager wird nach oben geschickt.
Um zu sehen ob es eine Zukunft über den Tiefen der Bunker gibt. Als Hoffnung, für eine neue Zukunft.
Diese Geschichte dreht sich um 2 Schwestern, geboren im Bunker und aufgewachsen ohne Eltern. Sie mussten die ersten 17 Jahren ihres Lebens unter der Erde um das Überleben kämpfen und nun gehen sie nach oben.
Aber wird sich über der Erde das Leben einfach gestalten oder waren die Tiefen der Bunker doch das, was sie am Leben erhalten hat?
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

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14.08.2023, 19:54

Name _ Nala
Alter _ 19
Charakter _ Nala verbrachte genau wie ihre Schwester ihr gesamtes Leben unter dem Erdboden in einem Atomschutzbunker zusammen mit anderen Überlebenden. Das hat dazu geführt, dass sie ihr Leben lang sich nur eines gewünscht hat; auf die Erdoberfläche zurückkehren und etwas anderes erleben als den öden Alltag im Bunker. Sie ist eher ruhiger was aber keineswegs an Unsicherheit liegt. Sie denkt gründlich über Dinge nach bevor sie etwas unternimmt oder laut ausspricht. Sie ist eine geborene Strategin. Sie ist intelligent und mutig, jedoch auch vorsichtig und misstrauisch. Ihr Vertrauen zu gewinnen ist schwer. Sie ist schwer zu durchschauen und noch schwerer als Freundin zu gewinnen.
Aussehen _
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14.08.2023, 19:58

Name _ Enio
Alter _ 23
Charakter_ Enio wurde in seine Rolle als zukünftiger Stammesführer hineingeboren und dementsprechend auch erzogen. Er kennt keine Gnade, keine Barmherzigkeit und keine Schwäche. Zumindest will er, dass man genau das von ihm zu sehen bekommt.
Er hat gelernt zu kämpfen, noch ehe er überhaupt richtig laufen konnte. Er wuchs in einer Zeit der Unruhen zwischen den Stämmen auf und kennt den Krieg und seine Konsequenzen daher bestens. Deshalb ist er auch daran interessiert den erst vor ein paar Jahren mühsam errungenen Frieden zwischen den Stämmen aufrecht zu erhalten - koste es was es wolle.
Doch unter seiner Strategischen, berechnenden Art schlummert ein Träumer und Abenteurer. Ginge es nach ihm, würde er dem Stamm gerne den Rücken kehren um zu sehen was es noch da draußen gibt.
Aussehen _
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nayeli« (14.08.2023, 20:08)


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14.08.2023, 20:05

Rebecca

Name: Rebecca, genannt Beck
Alter: 19
Beck ist genauso wie ihre Schwester im Atomschutzbunker großgeworden. Tageslicht hat sie noch nie gesehen und wie sich frische Luft anfühlt, hat sie noch nie gespürt.
Sie ist unfassbar schlagfertig, manchmal vielleicht auch ein bisschen zu vorlaut.
Aber Beck hat ihr Herz am rechten Fleck und hat man sie einmal für sich gewonnen, steht sie immer hinter diesen Menschen.

https://www.instagram.com/p/ChXBrddsS3M/?img_index=1

6

14.08.2023, 20:20

Nala

Wir werden die ersten Menschen sein, die seit 236 Jahren einen Fuß auf die Erdoberfläche setzen werden.
Heute morgen saßen wir noch wie jeden Morgen üblich im Speisesaal, aßen unsere karge Ration Haferbrei die uns täglich zugeteilt wird und bereiteten uns auf die Schule und die Arbeit danach vor die uns wie jeden Tag erwarten würden. Doch als wir schließlich den Speisesaal in Richtung Klassenzimmer verließen wurden wir von Soldaten gestoppt und sehr unsanft dazu gebracht stattdessen mit Ihnen mitzukommen. Sie brachten uns in einen der Räume, die wir normalerweise nicht betreten durften. Er war voller Geräte und Monitoren die weiß Gott was messen sollen. Wir - das sind ich und meine Schwester - waren nicht die Einzigen. Da waren noch sehr viele Andere Kids in unserem Alter. Sie Alle sahen genauso verwirrt aus wie ich mich fühlte.

Und dann kam der Kanzler höchstpersönlich. Ich hatte ihn bis dahin noch nie von so nah gesehen. Normalerweise schaute er Menschen wie uns nicht einmal mit dem Arsch an.
Doch jetzt stand er vor uns und hielt eine lange Rede, deren Bedeutung sich genau auf diesen einen Satz herunterbrechen lässt: Wir 100 Teenager wurden ausgewählt in einem anonymen Losverfahren (Wers glaubt!) um die ersten Menschen zu sein, die diesen Bunker verlassen werden. Wir sollen als Testkaninchen herhalten um zu überprüfen ob die Erde noch immer unbewohnbar und verseucht durch Radioaktive Strahlung ist, oder ob ein Leben an der Oberfläche wieder möglich sein wird.

Und jetzt stehen wir hier. Mit ein bisschen Ausrüstung für jeden in einem Rucksack und einem Funkgerät zur Kommunikation. Keine Schutzmasken, keine Amzüge. Nichts. Die Soldaten schließen hinter sich die Türe ab und wir sind alleine vor der Leiter die zu der Luke führt.... und dahinter... Entweder eine riesige Chance, oder der sichere Tod.
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

7

14.08.2023, 20:55

Beck

Das soll es also sein, der große Tag. Von einer auf die andere Sekunde wurden wie also ausgelost, oder wie man versucht zu verheimlichen, auserwählt um als Versuchskaninchen nach 236 aus dem Bunker an die Erdoberfläche zu gehen.
Keine Ahnung wer diese Idee hatte aber entweder ist er ein absolutes Genie oder Größenwahnsinnig.
Wie auch immer, das Einzige was ich hier unten nicht vermissen werde ist der Haferbrei.
Wer den herstellt gehört angeklagt.

Seufzend und ungeduldig sehe ich mich in der Gruppe der 100 "Helden" um und mein Blick bleibt nach einem Moment an meiner Schwester hängen.
Sie wirkt so gar nicht begeistert und ich kann ihre Gedanken durch den gesamten Raum hören.
"Hör auf zu grübeln, es ist ein Abenteuer.", grinse ich sie nach einem Moment an und ziehe meinen Rucksack enger auf meine Schultern bevor ich meine Haare aus dem Gesicht wische.

8

14.08.2023, 21:05

Nala

"Hör auf zu grübeln, es ist ein Abenteuer." reißt mich die Stimme meiner Schwester aus meinen düsteren Gedanken daran, was uns hinter der Luke erwarten wird.
Ich atme tief durch und nicke dann langsam. Sie hat Recht. Egal wie es ausgeht. Eigentlich ist alles besser als weiterhin unter der Erde zu versauern. Ständig von den bessergestellten Mitgliedern der Gemeinschaft wie Dreck behandelt zu werden.
Trotzdem zögere ich die Leiter nach oben zu klettern. Keiner der anderen 100 macht allerdings Anstalten die Führung zu übernehmen und so sehe ich meine Schwester noch einen Moment an und sage: "Na dann mal auf ins Abenteuer." ringe mir ein kleines Grinsen ab und klettere ihr voran die kurze Leiter nach oben zur Luke. Die Soldaten haben sie vorher entriegelt, wir müssen sie nur noch aufschieben und wir werden an der Erdoberfläche sein.
"Willst du oder soll ich?" Sehe ich zu meiner Schwester, die nach mir die Leiter heraufgeklettert ist.
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

9

14.08.2023, 21:10

Ich kann an ihrem angestrengtem Grinsen erkennen, dass sie sich Sorgen macht. Das hat sie schon immer seit Mom und Dad weg sind.
Sie war immer die Vernünftigere von uns Beiden. Diejenige, die uns am Leben erhalten hat.
Keine Ahnung, wie ich das sonst ohne sie überlebt hätte.
"Willst du oder soll ich?", sieht sie uu mit herunter nachdem wie gemeinsam die Luke nach oben geklettert sind, hinter der sich unser neues Leben oder der sichere Tod verbirgt.
Grinsend greife ich an ihr vorbei und schiebe die Luke auf, ehe ich meine Arme ausstrecke und mich nach oben ziehe.

Das erste was ich spüre ist der kühle Luftzug auf meinen Händen und die sofortige Reaktion meines Körpers mit Gänsehaut.
Und dann, dann bin ich oben. Draußen. Über der Erde.
Für einen Moment halte ich die Luft an und die Augen geschlossen, zu überwältigend ist die frische Luft auf meinem ganzen Körper.
Nach einer gefühlten Ewigkeit traue ich mich, einzuatmen und den frischen Sauerstoff in meine Lungen zu lassen.
Es ist, als würde ich zum ersten Mal in meinem Leben wirklich atmen.

10

14.08.2023, 21:18

Nala

Beck war schon immer die Mutigere von uns beiden. Sie war diejenige die aus den schlechten Momenten immer noch etwas positives gemacht hat. Sie hat für Lachen und Spaß gesorgt, während wir beinahe verhungert wären.

Daher überrascht es mich auch nicht als sie auf meine Frage hin breit grinst und die Luke aufschiebt. Ehe ich mich versehe, ist sie auch schon an mir vorbei durch die Luke geklettert und in dem hellen Licht verschwunden, welches jetzt durch die Öffnung strahlt und mich meine Augen zusammenkneifen lässt.
Einen kleinen Moment zögere ich noch, aber jetzt ist es ohnehin zu spät. Sollte die Radioaktive Strahlung noch tödlich sein, sind wir mit dem öffnen der Luke allesamt verseucht.
Also klettere ich nach meiner Schwester aus dem Loch und finde mich auf einem Boden wieder, den ich bisher nur in Büchern und Filmen gesehen habe. Echter, grüner und saftiger Wiesenboden. Gras, Blumen, Sträucher. Und als ich meinen Blick hebe und tief einatme komme ich nicht umhin genüsslich die Augen zu schließen.
Die Luft! Niemals dachte ich, dass Luft so gut riechen, so gut schmecken kann. Es ist als würden tausend Eindrücke alle meine Sinne auf einmal bombadieren.
Ich öffne die Augen und sehe mich um.
Es ist wie in einem Traum. Es ist so bunt und grün und hell. Und so viel schöner als ich es mir jemals hätte ausmalen können.
Die Bilder werden der Realität nicht gerecht.
"Beck...." ich drehe mich zu ihr und lächle. "Beck wir haben es geschafft! Wir haben es wirklich bis an die Erdoberfläche geschafft!"

Hinter und klettern nun die anderen Kids einer nach dem Anderen aus der Luke und verfallen so wie wir erstmal in eine Ekstase des Staunens.
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

11

14.08.2023, 21:26

"Beck wir haben es geschafft! Wir haben es wirklich bis an die Erdoberfläche geschafft!", ertönt auf einmal Nalas Stimme hinter mir und ich öffne endlich meine Augen.
Es dauert einen Moment ehe sie sich an das grelle Lucht und die leuchtenden Farben gewöhnt haben aber der Moment war es wert.
Um uns herum blühen die Pflanzen und die Bäume in den schönsten Farben und in der Luft liegt der leichte Duft von nassem Gras.
Breit grinsend drehe ich mich zu Nala um.
"Ich habs dir doch gesagt. Ein Abenteuer.", flache ich und drehe mich breit grinsend im Kreis.

12

14.08.2023, 21:36

Nala

Ein paar Minuten lang verschwindet wirklich alles andere in den Hintergrund. Ich bin so überwältigt von alle um mich herum, dass ich einfach nur dastehe und versuche alles wahrzunehmen.
Aber dann setzt langsam wieder mein Verstand ein und ich beobachte die anderen Kids dabei, wie sie die Rinde der Bäume anfassen, lachen, manche sich sogar ins Gras legen. Und so gerne ich mich ihnen auch anschließen würde, so kommen langsam die Sorgen zurück. Die Tatsache, dass wir noch nicht tot sind heißt nicht, dass wir in Sicherheit sind. Die Radioaktive Strahlung ist nicht mehr stark genug uns sofort zu töten. Aber vielleicht ist sie noch stark genug uns langsam zu zerstören.
Außerdem ist die Strahlung nicht das Einzige was uns gefährlich werden kann. Wir müssen davon ausgehen, dass es Tiere gibt die überlebt haben. Wilde Tiere. Tiere die uns als Nahrungsquelle sehen. Und dann ist da noch das Wetter und die Sonne und die Nacht. Wir haben von den Soldaten ein kurzes Briefing bekommen und die Koordinaten einer ehemaligen Stadt. Wenn wir Glück haben, stehen die Gebäude noch. Dann können wir darin Unterschlupf und ein wenig Sicherheit finden.

Und bis wir dort sind ist es noch ein weiter Weg, zumindest laut der Karte, die ich jetzt aufschlage. "Beck, wir sollten bald los. Wir sollten unsere Lager noch bei Tageslicht aufschlagen."
sehe ich zu meiner Schwester, die immer noch die neue Umgebung genießt.
Dann stelle ich mich auf einen großen Stein in er Nähe, sodass ich über den Köpfen der anderen bin und pfeife laut mit den Fingern durch die Lippen. "Hey! Ich weiß wir sind alle etwas überwältigt von Allem. Aber wir sind hier noch nicht in Sicherheit. Wir müssen 10 Meilen in..." ich sehe mich einen Moment um um mich zu orientieren. "...diese Richtung!" deute ich auf den Waldrand in der Nähe.
"Und wir wissen nicht was uns hier noch alles erwartet. Haltet eure Messer also bereit!"

Ein paar der Kids sehen so aus, als hätten sie keine Lust sich irgendwas sagen zu lassen, aber ein Großteil der Gruppe setzt sich in Bewegung und so schließen sich auch die anderen an und wir alle laufen los, hoffentlich in Richtung Unterschlupf.
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

13

14.08.2023, 21:40

"Du konntest uns wirjkich keine 10 Minuten gönnen, du kleiner Chef.", grinse ich sie an und folge den Anderen.
Mache ich mir Sorgen? Vielleicht ein bisschen aber andererseits haben wie es bis hierher geschafft und das ist mehr, als wir uns alle erhofft haben.
Für einen Moment fühlt es sich einfach an, als würden wir die Kontrolle zurückerlangen.
Nachdenklich sehe ich mich um, während wir wortwörtlich über Stock und Stein klettern.

14

14.08.2023, 21:46

Nala
Der Weg ist lang und beschwerlich. Immerhin gibt es nicht wirklich einen richtigen Pfad dem wir folgen können. Wir müssen uns mit dem Kompass und anhand der Sonne orientieren.
Aber wir kommen gut voran.
Da ich allerdings die meiste Zeit damit beschäftigt bin die Karte oder den Kompass zu checken, nehme ich nicht viel von der unglaublichen Natur um mich herum wahr.
Dafür bleibt noch genug Zeit, wenn wir in der Stadt angekommen sind und den ersten Tag überlebt haben.

Gegen späten Nachmittag erreichen wir schließlich unser Ziel. Und zu unserem großen Glück steht noch einiges von der Stadt. Viele Gebäude sind noch mehr oder weniger intakt.
Ich atme erleichtert aus und sehe zu Beck rüber. "Einer muss ja das Kommando übernehmen." grinse ich. Allerdings glaube ich nicht wirklich daran, dass die 98 Anderen Kids das genauso sehen, geschweige denn weiter auf mich hören werden. Sie stürmen jetzt schon unkontrolliert in Gruppen oder alleine auf die Gebäude zu um sich selbst das beste zu sichern.
"Komm, lass uns einen Unterschlupf suchen." sehe ich meine Schwester mit einem Seufzen an. "Bevor die Horde alles niedergetrampelt hat."



Enio

Wir wussten dass sie dort sind. Wir wussten, dass es Menschen gibt die unter der Erde wohnen. Aber wir haben nicht damit gerechnet, dass sie jemals an die Oberfläche zurückkehren würden.
Sie haben niemals auch nur einen Fuß auf unsere Erde gesetzt. Sie waren ruhig, unauffällig, von absolut keiner Bedeutung.
Und dann, einfach so und ohne Vorwarnung ging heute Vormittag die Luke auf und 100 Jugendliche strömten wie eine Plage von Insekten aus dem Loch im Boden.
Und sofort war klar, sie haben absolut keine Ahnung davon, dass wir hier sind.
Sie waren quasi unbewaffnet. Und wie Krieger sahen die meisten von ihnen beim besten Willen auch nicht aus.

Ich war gerade dabei die Kinder unseres Stammes wie jeden Morgen üblich im Schwertkampf zu trainieren als der Späher mit der Nachricht zurück ins Dorf kam und mir davon berichtete.

"Sie ziehen laut und ohne Vorsicht durch den Wald Richtung der Nordwestlichen Grenze zum Gebiet der Hereda. Sie scheinen die verlassene Stadt Silat an zu steuern. Vermutlich suchen sie dort Unterschlupf."
"Haben sie Kämpfer bei sich? Waffen?" "Nein. Es sind ... es sind einfach nur 100 Kinder." "Kinder?" "Die jüngsten unter ihnen scheinen nicht viel älter als 12 zu sein. Schwer zu schätzen. Ihre Anführerin ist allerdings älter." "Wer ist sie, die Anführerin?" "Sie sieht nicht aus als wäre sie im Kampf geübt. Aber die wenigsten sehen aus als hätten sie Erfahrung mit dem Schwert oder anderen Waffen. Sie tragen Messer bei sich, die scheinen jedoch eher ungeeignet für händischen Kampf."
Ich runzle die Stirn und nicke dem Späher zu. "Danke Xonan. Nimm Kira und Luca mit. Beobachte sie weiterhin. Sollten sie die Grenze zu Hereda überqueren werden sie ohnehin nicht mehr lange leben. Machen sie wirklich Halt in Silat, schick Luca zurück und sammle Informationen über sie. Nur weil sie nach nicht viel aussehen, heißt das nicht, dass sie nicht gefährlich werden können. Wir wissen nicht, was die anderen Menschen aus dem Untergrund für Waffen haben. Das hier könnte alles zerstören wofür wir so lange gearbeitet haben, wenn wir nicht vorsichtig sind."
Xonan nickt und wendet sich zum gehen. "Xonan. Schick Luca noch zu mir bevor ihr aufbrecht."
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nayeli« (14.08.2023, 22:04)


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16.08.2023, 21:31

Beck

Der Weg in die Stadt ist abenteuerlich und beschwerlich aber die Aussicht und all die neuen Eindrücke sind es wert.
Die Einzige, die von dem Ganzen wieder einmal nichts mitbekommt ist meine Schwester. Sie ist einfach nur konzentriert darauf, heile anzukommen.
Ihre Stimme teißt mich aus meinen Gedanken und ich werfe meine Tasche in eins der leeren Gebäude.
„Gefunden. Ich geh mich umsehen.“, grinse ich und gebe ihr einen schnellen Kuss auf die Wange bevor ich umhersehend dich die Gänge laufe.

Luca.
Das sind sie also, die neuen Erdenbürger.
Keine Ahnung wieso sie jetzt hier hoch kommen oder was sie erwarten zu finden, aber sie werden es noch bereuen.
Kopfschüttelnd verlasse ich meinen Pisten und machen mich skf den Weg zu Enio, mal sehen was er zu der ganzen Sache zu sagen hat.

16

16.08.2023, 21:40

Nala
Grinsend folge ich meiner Schwester in eines der leeren Gebäude und sehe mich um.
Die Möbel - oder was davon übrig ist - sind morsch und staubig. Aber die Wände sind intakt und das Dach sieht auch noch sehr solide aus. Alles in Allem kein schlechter Unterschlupf fürs Erste.
Ich lasse meinen Rucksack zu Boden gleiten, verstaue die Karte an der Seite davon und inspiziere den Rest des Hauses.
Dann mache ich mich daran den größten der Räume so herzurichten, dass ich und Beck unser Lager dort aufschlagen können. Die Decken die ich finde sind allesamt von irendwelchem Getier zerfressen, aber sie reichen um uns vor der Kälte der Nacht zu beschützen.
Dann verlasse ich das Haus um mich in der Stadt ein wenig umzusehen. Wir müssen vor Einbruch der Nacht auf jeden Fall ein Feuer starten. Das wird Raubtiere von uns fernhalten und uns Wärme und Licht bieten.


Enio
Doch bevor Xonan weit gekommen ist, kommt Luca auch schon um die Ecke und ich winke ihn zu mir. "Hey."nicke ich ihm zu und bedeute Xonan Kira zu suchen und alles vorzubereiten.
"Die Kids sind scheinbar in Richtung Silat unterwegs. Vermutlich um dort Unterschlupf zu finden. Ich habe Xonan gesagt er soll mit dir und Kira das Ganze mal von Nahem auschecken. Wir brauchen mehr Informationen über die Neuankömmlinge. Und vor allem über diejenigen, die noch unter der Erde sind. Aber fürs Erste müssen wir die Kids die sie hochgeschickt haben gut im Auge behalten."
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

17

17.08.2023, 21:56

Beck
Motiviert mich hier umzusehen bevor es wirklich dunkel wird, schlendere ich durch die verlassene Stadt und sehe mich um.
Es sieht wirklich noch immer so aus, wie in unseren Geschichtsbüchern.
Schon verrückt, dass eine Stadt all die Umwelt disaster über die wir gelehrt wurden, überstanden haben.
Meine Hände gleiten über die Blätter an den Büschen und ich inspiziere einige Früchte an einem Baum.
Soll das alles hier wirklich nuklear verseucht worden sein?

Luca
„ob sie irgendeine Ahnung haben dass wir hier sind?“, sehe ich Enio an und lehne mich gegen einen umgestürzten Baumstumpf,
Er war schon immer der taktischere von uns Beiden, derjenige mit dem Plan.
Also verwundet es mich nicht, dass er auch jetzt wo die Kinder auf der Erde sindX wieder die Kontrolle behalten will.

18

18.08.2023, 19:46

Nala
Eine Stunde später haben ich und ein paar weitere Kids ein Feuer entfacht und sammeln weiter Holz, damit es nicht wieder ausgeht.
Die Stimmung ist so ausgelassen wie ich sie noch nie erlebt habe. Unter der Erde gab es keine Ruhe, keine Pausen und erst Recht keinen Grund für Feiern und gute Laune. Unter der Erde hieß es funktionieren um zu überleben. Wer das nicht konnte oder wollte bekam auch keine Ressourcen mehr.
Und das hier fühlt sich an wie die absolute Freiheit. Es gibt genug Sauerstoff zu atmen, genug Platz, mehr als genug Ressourcen für Alle.
Und trotzdem weiß ich, dass dieses Gefühl trügerisch ist.
Noch ist nicht sicher, dass wir nicht doch alle verseucht sind und in ein paar Tagen alle tot sein werden. Und wer weiß was noch alles da draußen im Wald lauert.
Und so setze ich mich in einiger Entfernung zum Feuer und den Anderen auf einen Stein und überlege was wir als nächstes alles tun müssen um möglichst in Sicherheit zu sein.


Enio
Ich zucke mit den Schultern und lasse meinen Blick einen Moment in die Richtung wandern, in der nach ein paar Meilen die Stadt Silat steht. Sie markiert die Grenze zwischen unserem Gebiet und dem der Hereda.
"Wenn sie wissen, dass wir hier sind, sind sie entweder sehr sehr dumm oder sie wissen etwas, was wir nicht wissen. Ihr Stamm könnte alle möglichen Waffen haben. Vielleicht Raketen oder Bomben. Vielleicht wissen sie, dass wir keine Chance gegen sie haben, sollte es zum Krieg kommen." ich wende den Blick ab und sehe zu Luca. "Aber wenn du mich fragst, wissen sie gar nichts. Sie gehen nicht gerade vor wie trainierte Soldaten. Und wieso sollten sie eine Gruppe beinahe unbewaffneter Kids zuerst vorschicken, wenn sie wüssten dass wir hier sind? Das macht keinen Sinn."
ich schüttle den Kopf. "Wie auch immer. Wir sollten sie einfach weiter im Auge behalten und hoffen, dass sie nicht über die Grenze gehen werden. Wenn Jebediaha sie in seine Finger kriegt, wird er kurzen Prozess machen und damit möglicherweise einen Krieg provozieren den wir nicht gewinnen können. Solange sie in unserem Terretorium sind, können wir mit ihnen machen was wir wollen."
Offene Arme der gewaltigste Protest den wir haben, will sagen: Bevor noch jemand hinfällt, passt bitte aufeinander auf in dieser scheiß Welt!

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