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14.09.2019, 20:47

Ardan

Ich sah Jadis an und runzelte nachdenklich die Stirn. Ehrlich gesagt, musste ich Akela nicht zum Abendessen zwingen. Natürlich verstand ich ihren Standpunkt und dass wir tatsächlich etwas Gutes täten, wenn wir ihn integrierten. Was, wenn er das unter keinen Umständen wollte? Dann würde Silia wieder traurig werden. Das wollte ich nicht. Ich fuhr mir seufzend durchs Haar und zuckte gleichgültig mit den Schultern. >Von mir aus. Wir können es probieren. Vielleicht klappt's, vielleicht auch nicht. Ich schick ihr einfach in einer Stunde oder so eine Nachricht, dass sie heute Abend zu uns kommen können und er eingeladen ist.< ging ich letztendlich auf ihren Vorschlag ein und zog sie anschließend auf meinen Schoß. Ich schlang die Arme um ihre Taille, küsste sie auf ihre Wange. >Bald... Bald ist alles vorbei.<

Jenaya

Cael sprach mir auch mehr zu und mit Kenais Interpretation umso mehr. Unser Himmel. Das passte zu unserem Kind. Allerdings wollte ich ihn erst halten und in seine Augen blicken, bevor wir eine endgültige Entscheidung trafen. So hatte das auch meine Mutter bei mir und meinen Brüdern getan. Ich freute mich auf unseren Sohn. Ich konnte es kaum erwarten ihm die Welt zu zeigen und ihn aufwachsen zu sehen, auch wenn Ardan und Jadis meinten, es wäre viel besser, wenn ihre Kinder immer Kinder blieben. Süß und unschuldig. Den Gedanken konnte ich nachvollziehen.
Ich lächelte warm, als Kenai einen Kuss auf den Bauch hauchte und dann mich. Mein Herz quoll über vor Liebe zu ihm. Ich wollte ihm nahe sein, aber mit diesem Bauch war Bewegung zur Hürde geworden. >Zwei Monate... Ich kann nicht glauben, dass es bald soweit ist.< murmelte ich an seinen weichen Lippen.

Silia

So fest, wie er mich an sich drückte, wollte ich gar nicht mehr von ihm loskommen. Mein Fuchsschwanz wedelte dermaßen stark, dass meine Hüften mitschwangen. Ich freute mich so sehr ihn wieder berühren und küssen zu dürfen. Meine Lippen wussten genau, wo sie liegen mussten. Auf seinen. Er schmeckte vertraut. Nach Aufregung, Zuhause und Leidenschaft. Ein sehnsuchtsvoller Laut entkam mir. Mein gesamter Körper stand unter Spannung. Guter Spannung. Es kribbelte überall. >Akela...< hauchte ich an seinem Mund, während ich ihn zurück auf die Pritsche drückte und ihn mit Küssen im Gesicht überfiel. Auch die Schatten unter seinen Augen bekamen meine Aufmerksamkeit. Ich hoffte, dass es nicht wegen mir war, dass er so erschöpft wirkte. Und wenn doch, würde ich dafür sorgen, dass er wieder mehr Farbe bekam.
Meine Hände schlüpften unruhig unter sein Oberteil. Sie wollten nicht mehr darauf verzichten über die warme, feste Haut zu streichen. Alle Narben waren da, wo sie sonst auch waren. Nichts hatte sich verändert. Keine neuen Narben, stellte ich zufrieden fest und küsste ihn wieder innig.
Just keep swimming...
#spreadthelove

Bin für ein Jahr in den USA ;) und habe um ein halbes Jahr verlängert hahaha Fliegt, bevor eure Flügel das Fliegen vergessen <3

2 202

14.09.2019, 22:50

Jadis


Ich nickte und hoffte für Silia, dass dieser Pirat die Einladung annehmen würde. Falls war, würde es bestimmt keine einfache Unterhaltung werden. Zwischen uns lagen viele vorgefallene Sachen, damit angefangen, dass er meinen Ehemann töten wollte. Ardan zog mich auf seinem Schoß und riss mich aus meine Gedanken, als ich seine warme Lippen auf meiner Wange spürte. "Das hoffe ich", murmelte ich und fuhr mit den Finger über seinem Arm, der mich hielt. Meine Augen wanderten zu seinem schönem Gesicht und mein Blick wurde weich. Solange er noch atmete, würde mein Herz weiter schlagen können, egal wie viel Schmerz wir noch ertragen mussten. "Ich liebe dich", sanft küsste ich ihn und spürte die Wärme in meinem Brustkorb. Wer fähig war immer noch in eine solche harte Zeit Liebe empfinden zu können, gab es für Derjenige Hoffnung. Hoffnung für eine schönere Zukunft und diese furchtbare Zeit hinter sich lassen zu können.

Kenai


Ihr Atem kitzelte leicht meine Lippen, als sie sprach und langsam löste ich mich von dem Kuss. Meine Augen begannen zu funkeln und kräftig nickte ich: "Bald ist er da. Ich will bei der Geburt dabei sein. Ich weiß, dass normalerweise die Männer vor den Türen warten bis das Kind auf die Welt gekommen ist." Kurz runzelte ich die Stirn, irgendwoher hatte ich das aufgeschnappt: "Aber ich will nicht vor der Tür auf euch warten. Ich will bei dir sein, euch helfen die Geburt zu schaffen und sehen wie unser Sohn zum ersten Mal die Welt sieht." Dann richtete ich mich etwas auf bis ich ihre Beine über meine Beine schieben konnte und griff nach einem Fuß von ihr. Sanft begann ich ihn zu massieren. Ich wusste, dass Jenaya es mochte. Besonders seit sie schwanger war. "Werden wir in dem Schloss leben?", fragte ich sie.

Akela


Meine Mundwinkeln zuckten, als ich ihr stark wedelndes Schwanz bemerkte und wackelte beinahe selbst. Leise keuchte ich auf, als ihre Lippen auf Meinen und mein Körper erschauderte wohlig. Der sahniger, echter Geschmack war viel besser als die Erinnerungen an unsere Küsse. Verdammt, waren ihre Lippen schon immer so weich und verflucht verführerisch gewesen? Atemlos ließ ich mich von Silia in die Pritsche zurückstoßen und spürte überall ihre weiche Küsse in meinem Gesicht. Ich spannte mich an, verzehrte mich nach mehr. Mehr von ihr. Leise zischte ich, als ihre Hände unter meinem Oberteil verschwanden. Ich hatte beinahe vergessen wie es sich unglaublich gut anfühlte von ihr berührt zu werden. Das lang unterdrückte Verlangen nach ihr durchbrach die Oberfläche und die Hitze breitete sich in meinem Körper rasenschnell aus. Mein Herz klopfte wild im Brustkorb, während ich schwerer atmete. Mit einem wildem Knurren drehte ich mich um, der Kuss wurde besitzergreifend und ich schob meine Hand unter ihrem Oberteil, während ich sie mit meinem Körper unter mir vergrub. Die andere Hand griff sich in ihrem Haar.


2 203

15.09.2019, 21:55

Ardan

Jadis schien es wirklich wichtig zu sein die Wogen zu glätten und auch wenn ich das nachvollziehen konnte, blieb ich vorsichtig. Hoffnungen in Akela zu setzen... keine Ahnung. Natürlich würde ich Silia zuliebe den Mund halten, sollte er dumme Bemerkungen machen, aber ich würde dennoch nicht alles dulden. Da waren viel zu viele Dinge, die zwischen uns standen.
Ich seufzte zufrieden und küsste Jadis zurück. Sie im Arm zu halten, gab mir Frieden und ich entspannte mich. Keine negativen Gedanken mehr. Ich erlaubte mir stattdessen an eine friedvolle Zukunft zu denken. Mit unserer Familie und unseren Freunden. >Lass uns jetzt einfach nichts tun. Es tut so gut nichts zu tun.< murmelte ich an ihrer Schläfe und drückte ihr daraufhin einen Kuss ins Haar.

Jenaya

Meine Mundwinkel zuckten in die Höhe, als er darauf bestand bei der Geburt dabei zu sein. >Nun ja, Mutter meinte, Männer bleiben draußen, weil der Anblick nicht gerade angenehm ist. Es verändert ihr Weltbild.< meinte ich schulterzuckend und lächelte breit, als er meine Füße nahm und sie zu massieren begann. Damit entlockte er mir ein entzücktes Seufzen. Er war durch und durch der beste Mann. Bester Freund, bester Gefährte und ganz sicher der beste Vater. Bei seiner nächsten Frage runzelte ich nachdenklich die Stirn. >Ehrlich gesagt, weiß ich das nicht. Einerseits möchte ich im Schloss bleiben. Für eine Weile. Aber dann... keine Ahnung... Es wäre schön etwas Eigenes zu haben. Ein eigenes Heim, das wir uns selbst aufbauen. Was denkst du?<

Silia

Ich japste nach Luft, als er mich ungeduldig umdrehte, sodass nun ich unter ihm lag. Mir klopfte das Herz bis zum Hals. Pures Verlangen und brennende Sehnsucht floss in meinen Adern. Als seine Hand sich unter mein Oberteil schob, schmiegte ich mich enger an ihn und flehte stumm um mehr. Meine Gedanken waren mittlerweile ein einziges Chaos. Animalische Instinkte gewannen die Oberhand. Ich schlang ein Bein um seine Mitte, drückte ihn dichter an mich heran und fasste mit beiden Händen an den Saum seines Oberteils, um es ihm über den Kopf zu ziehen. Meine Lippen fanden sofort zurück zu seinem verlockenden Mund. Ich keuchte schwer auf. Mir schwirrte der Kopf. Schnurrend machte ich mich über seinen entblößten Rücken her. Kratzte leicht über die Haut, grub die Nägel hinein. Ich hatte ihn so schrecklich vermisst. Seine Nähe, seinen unverwechselbaren Duft.
Just keep swimming...
#spreadthelove

Bin für ein Jahr in den USA ;) und habe um ein halbes Jahr verlängert hahaha Fliegt, bevor eure Flügel das Fliegen vergessen <3

2 204

Gestern, 19:49

Jadis

"Hmm", murmelte ich zustimmend und spürte die zarte Berührung seiner Lippen in meinem Haar. Nichts tun klang herrlich. Nichts tun war für mich die Bedeutung von Luxus. Ich stützte mein Kopf auf seiner breite Schulter und legte locker die Arme um seinem Oberkörper. Langsam entspannten sich meine Muskeln, als hätten sie vergessen wie man überhaupt zur Ruhe kam. Ruhe. Diese Art von Ruhe war so selten geworden und umso mehr genoß ich ihn, denn er konnte jederzeit von uns entrissen werden. Ich lauschte die regelmäßige Atemzügen von Ardan, spürte wie sein Brustkorb sich hob und senkte. Spürte auch sein Herz kräftig schlagen. Leben. Durch ihm floß das Leben. Das Leben, das auch mit Meines verbunden war. Zwei Herzen für ein Leben. Sein Atem war mein Atem und mein Atem war sein Atem. Meine Augen schlossen sich. Ardan vertraute ich mein Leben an, in seine Arme war ich sicher. Ich war nicht müde, wir waren vor ein paar Stunden aufgestanden. Aber diese Art von Entspannung tat mir unglaublich gut. Besonders einen Moment an gar nichts denken zu müssen.

Kenai

Das kam mir nicht logisch vor, warum sollte das Weltbild eines Mannes verändern, wenn er bei der Geburt war? Jenaya hatte mir vor ein paar Tage ein paar Dinge über die Geburt erzählt, als ich danach gefragt hatte und noch immer schreckte es mich nicht ab. Was mir aber nicht gefiel, dass diese Wehen für sie schmerzhaft sein würde. Daher hoffte ich, dass es keine lange Wehen waren. Ich würde trotzdem bleiben, denn es faszinierte mich wie ein kleiner Mensch in einem Körper des Anderen passen konnte. Der Frauenkörper verbarg so viele Geheimnisse und den von Jenaya wollte ich auf das Genauste erforschen. Es interessierte mich alles, wie ihr Körper funktionierte. Einen Moment dachte ich nach, als sie mir die gleiche Frage stellte. "Das Schloss ist nicht mein Zuhause. Du bist mein Zuhause. Ich bin dort, wo du auch bist. Aber ein eigenes Heim klingt gut. Ein Heim, wo nur wir zu dritt sind und Besuche empfangen, die wir haben wollen. Ja, das gefällt mir", nickte ich kräftig.

Akela

Ihr Körper sang und ich konnte die Melodien hören. Ich wusste, wonach er sich sehnte. Ein dunkles Grollen kitzelte in meiner Kehle, als ihre Fingern über meinem Rücken kratzten, nachdem sie mich ausgezogen hatte. Mein Körper erschauderte wohlig und mein Atem wurde schneller. Sie machte mich wahnsinnig. Ich riss mich von Silia los und sah sie mit einem dunklen, hungrigen Blick an. Ich spannte mich vor loderndes Verlangen an und es kostete mich aller Kraft mich nicht über sie herzufallen wie ein triebgesteuertes Wesen. Ich wollte nicht, dass das hier ein schnelles Ende fand. Es sollte zuerst langsam und dann leidenschaftlich werden. Ich wollte, dass Silia unter meine Hände zerfloss. Ich wollte alles aufholen, was wir in diesem Monat verpasst hatten. Ich zog sie aus bis sie nackt vor mir lag. Ein gieriger Glanz erschien in meine Augen, als das Bild in mir aufsog. Perfekt. Einfach perfekt. In meine Fingern spürte ich das vertraute Jucken. Später würde ich zeichnen, genauso so wie sie jetzt gerade war. Deswegen prägte ich mir jedes kleinste Details ein. Wie das Morgenlicht mit dem flammendes Haar spielte oder wie die dunkle, lange Wimpern die feurige Sonnen eingefangen hatten. Ich senkte mein Kopf und küsste auf ihrem Bauch. In eine unerträgliche Langsamkeit glitt ich mit den Lippen nach oben. Keine einzige Fläche Haut durfte von mir vergessen werden. Ich wollte jede einzelne Stelle markieren. Reizvoll wanderten meine Hände über ihrem Körper, während meine Lippen weiter nach oben fuhren. Diese duftende Haut. Warm und weich. Ich war süchtig danach. Ich war süchtig nach ihr. Ich wollte alles von ihr, was sie mir geben konnte. Die Ader an ihrem Hals pulsierte unter meine Lippen, ihr Herz schlug wild wie Meines. Dann glitten meine Lippen über die erhitzte Wange und ich stieg weiter in die Höhe bis ich sanft in ihrem Ohr hineinbiss. Leise raunte ich: "In dieser Stunde wirst du alles vergessen bis auf meinen Namen. In dieser Stunde gehörst du mir ganz alleine."



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