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121

20.03.2017, 21:54

Gute Nacht ^^


Zen:

Ich schüttelte mit dem Kopf.
"Nein, ich denke nicht, dass die Flucht richtig ist, doch wenn ich bleibe, werde ich vor Gericht gestellt und da keiner meine Unschuld beteuern kann, werde ich entweder eingesperrt oder im schlimmsten Fall hingerichtet." - zählte ich ihr die Alternativen zur Flucht auf. "Meine Mutter teilte mir mit, dass ich beim Terra Imperium auf Asyl hoffen kann." - fügte ich hinzu und seufzte. "Nachts kommen keine Wachen, um nach den Gefangenen zu sehen, also habe ich einen kleinen Vorsprung, wenn ich es schaffe unbemerkt das Gelände zu verlassen." - sagte ich noch.
***Urlaub**** 8)

122

21.03.2017, 06:20

Aurora

"Also wollt ihr nicht meinen Vorschlag annehmen, indem ich als "Zeugin" aussage", stellte ich fest. Er schien wirklich meinen Ansehen nicht schädigen zu wollen und das zeugte von Anstand. Daher war ich fest davon überzeugt, dass er wirklich unschuldig war. Es war ein Jammer, dass der wirkliche Zeuge scheinbar geschützt werden musste. Vielleicht war es ein Freund gewesen, dessen Freundschaft der König nicht akzeptierte. Er wurde mir immer unfreundlicher. "Es tut mir leid, dass Ihr in eine solche Zwickmühle geraten seid", sprach ich ehrlich aus und berührte einen Moment seinen Arm. "Schreibt ihr mit bitte einen Brief, dass Ihr wohlauf das Reich erreicht habt? Ich habe dort eine Freundin von adeliger Herkunft, ihr Name lautet Katara Eastwood. Sucht sie auf und sagt ihr, dass Ihr einen Brief an mich schicken möchte. Sie wird eurer Brief in ihrem Namen an mich schicken. Ich werde schreiben, dass ein guter Freund von mir sie aufsuchen wird, um einen Brief an mich kommen zu lassen."

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Feder« (21.03.2017, 06:39)


123

21.03.2017, 20:35

Zen:

Wir kannten uns noch nicht allzu lange und dch hatte ich bei Aurora das Gefühl der Vertrautheit und das verstärkte sich, als sie ihre Hand kurz auf meinen Arm legte. Damit soendete sie mir nicht nur Trost, sondern auch Mut und etwas Zuversicht.
Auf ihre Bitte hin nickte ich und griff nach ihrer Hand.
"Das werden ich tun."- versprach ich ihr mit einem Lächeln. "Und habt Dank für das Vertrauen und auch für ihre Worte." - fuhr ich fort und für einen Augenblick sah ich in ihre blauen Augen, als der Mund hinter einer Wolke vorkam. Sie waren wie zwei Seen, so tief und wunderschön. "Ich hatte wirklich Glück so eine bemerkenswerte Frau wie Ihr es seid kennen lernen zu dürfen."- ich verbeugte mich und gab ihr einen Kuss auf den Handrücken.
***Urlaub**** 8)

124

21.03.2017, 20:41

Aurora

Ich errötete mich, als er auf meiner Hand einen Kuss gab und ich senkte den Blick: "Und Sie sind viel stärker, als sie es glauben." Dann blickte ich in seine Augen und fand es wirklich schade, dass ich ihn nicht näher kennenlernen konnte. Denn er schien wirklich ein netter Mann zu sein und er hatte mir keinen Grund gegeben mich vor ihn zu fürchten. Selbst der Punkt mit dem Nachkommen war er weiterhin nett gewesen und vor allem ehrlich. "Ich wünsche euch alles Gute und dass die Gerechtigkeit sich auf Ihrer Seite schlagen wird", murmelte ich. Plötzlich ertönte einen Hornlaut und eilende Schritte näherten sich. "Da ist er!" "Und da ist eine Komplizin!" Entsetzt weiteten sich meine Augen.


125

21.03.2017, 20:59

Zen:

Gerade wollte ich mich verabschieden, als das schrille Läuten ertönte und mich zusammenfahren ließ. In der Dunkelheit hörte ich Schritte und Rufe, die immer lauter wurden.
Erneut schob sich eine Wolke vor den Mond und tauchte alles in Schwärze.
"Licht,"- rief jemand ganz nah und ich wurde geblendet von einer Fackel. "Das ist die Prinzessin. Sie wollte ihm bei der Flucht helfen. Ergreift sie!"- herrschte die gleiche Stimme und eher ich reagieren konnte, wurde ich zu Boden gerissen. Meine Nase erfühlte der Duft nach Erde und Gras. Ich spürte jeandes Körper auf mir lasten.
Verdammt! Ich hatte mir zu viel Zeit gelassen und nun war der Fluchtversuch fehl geschlagen, doch das schlimmste war, dass Aurora als meine Komplizin gesehen wurde. Ich hob meinen Kopf, um nach ihr zu sehen, doch es war zu dunkel.
Mit zusammengebissenen Zähnen warf ich den Wächter vor mir und legte die Hände über einander, um ein Feuerschwert in meinen Händen entflammen zu lassen.
Die Wachen standen unter meines Vaters Komando und sie waren von meiner Schuld überzeugt, aus diesem Grund nutzten hier keine Worte etwas. Ich legte die Hand um den Griff des Schwertes und in seinem Licht, konnte ich die Prinzessin erkennen.
***Urlaub**** 8)

126

21.03.2017, 21:07

Aurora

Es ging viel zu schnell und ehe ich mich versah, packte Jemand mich grob. Ich gab von mir einen Schmerzenslaut und ich war vollkommen verwirrt. "Ich....ich habe nichts getan", mein Herz pochte wild in meinem Brustkorb. Ich hatte Angst. "Bringt sie weg, wir kümmern uns um ihn!", forderte Jemand. "Zen!", meine Stimme klang panisch und auf unsanfte Art wurde ich fortgeführt. "Lassen Sie mich los!", meine Stimme klang hell und versuchte mich gegen den Wächter zu wehren. Doch Dieser verdrehte meine Arme auf dem Rücken und ich keuchte vor Schmerz auf.


127

21.03.2017, 21:19

Oh man, wie ich Action mag :D


Zen:

Als das Licht auf ihre Gesicht fiel, lag sie wie ich noch vor wenigen Minuten mit Gesicht auf den Boden gedrückt. Die Verzweiflung und Angst las ich in ihren Augen und als sie meinen Namen sagte, zog sich alles in mir zusammen und ich spürte die Kraft des Feuers. Das Schwert brannte nun lichterloh und ich erkannte noch zwei Wächter, die vor mir standen. Ich wusste ganz genau, dass in einigen Augenblicken wir von Wachen umzingelt sein würden.
"Lasst sie los." - verlangte ich von den Männern, doch anstatt meinem Befehl folge zu leisten, griffen sie an. Doch nur mit einem Schlag des Schwertes wurden sie von mir geschleudert. Ich wollte niemanden verletzten, doch ohne ihnen leichter Verbrennungen zuzufügen, funktionierte es nicht. "Runter von ihr!" - meinte Stimme klang ungehalten und auch die Klinge, die auf ihn gerichtete war, schien den Wächter zu überzeugen. Langsam schritt er zurück. Ohne ihn aus den Augen zu lassen, griff ich nach Auroras Hand und zog sie auf die Beine.
***Urlaub**** 8)

128

21.03.2017, 21:31

Hehe, ich auch. Aber leider muss ich offline, gute Nacht:)

Aurora

Aufeinmal wurde ich auf dem Boden gedrückt, als ich weiterhin versuchte mich zu wehren. Ich schmeckte Erde in meinem Mund und Blut. Dann spürte ich einen brennender Schmerz auf meiner Zunge. Ich zitterte, ich konnte kaum klar denken und hatte jegliche Verteidigungstaktik vergessen. Noch nie war ich in eine solche Situation geraten. Leise schluchzte ich auf und kam mir so hilflos vor. Plötzlich verschwand das Gewicht auf meinem Rücken und benommen hob ich den Kopf. Haarsträhnen lagen wirr in meinem Gesicht und erblickte mit tränennasse Augen die Hand. Ich ließ mich von dem Prinzen hochziehen und stolperte unbeholfen gegen ihn. Mir tat der Rücken weh, vermutlich würde ich am nächsten hässliche Flecken bekommen. Noch nie hatte mich Jemand auf eine solche gewaltsame Art behandelt und ich konnte immer noch nicht verstehen, was genau geschehen war. Ich hatte nichts verbrochen und doch behandelte man mich wie Verbrecher. So musste sich der Prinzen fühlen. Wieder hörte ich Schritte und mit Schrecken sah ich über seiner Schulter, dass noch mehr Wächtern kamen. "Wir müssen weg!", keuchte ich leise.


129

21.03.2017, 21:43

Das bringt etwas Pep in die ganze Geschichte :)
Gute Nacht :)


Zen:

Aurora schien sehr mitgenommen. Ich legte meinen Arm um sie, als sie strauhelte und gegen meine Brust prahlte.
"Ja." - erwiderte ich auf ihre Worte und schlug den Wächter ohnmächtig, damit er uns nicht folgen konnte. In der Ferne hörte ich bereits Schritte und Rufe von mehreren Männern.
Auch wenn die Prinzessin jetzt erschrocken und verletzt war, so konnte ich darauf jetzt keine Rücksicht nehmen. Ich nahm ihre Hand und bevor ich sie von hier wegzehrte, warf ich das Schwert auf den Boden und es versenkte das Gras, bevor es erlösch. "Kommt." - ich lief in Richtung der Stahlungen.
"Da sind sie." - schrie jemand.
Ich blieb abrupt stehen und brauchte auch Aurora zum Stehen. Ich ging in die Knie und griff in die Erde. Ich sammelte meine Kraft und ließ die Wurzeln der umstehenden Bäume wachsen und aus der Erde ragen. Es würde die Wachen hoffentlich einige Minuten aufhalten, damit wir das Schlossgelände verlassen können, bevor das Tor geschlossen wird.
***Urlaub**** 8)

130

22.03.2017, 16:45

Hehe, genau:D

Aurora

Ich konnte kaum alles schnell verarbeiten, als wir bereits schon liefen und so wirkten, als seien wir auf der Flucht. Meine Gedanken schwirrten ziellos in meinem Kopf herum. Die ganze Welt schien auf dem Kopf gefallen zu sein. Ich hatte den Boden unter meine Füße verloren. Wie in einem Trance lief ich dem Prinzen einfach hinterher bis wir das Tor passierten. "Nein!", keuchte ich schweratmend. "Ich kann nicht einfach gehen. Meine Familie!", brachte ich heiser hervor und mein Herz schlug wild in dem Brustkorb. Ich begriff, dass ich jetzt keine andere Wahl hatte, doch ich wollte es nicht wahrnehmen. Das war ein zu großer Schock für mich.


131

24.03.2017, 19:11

Zen:

Es schien ihr immer noch nicht klar zu sein, dass sie nun mit mir zusammen fliehen musste, da sie ansonsten als Mittäterin dem Gericht übergestllt werden würde.
"Wir werden zum Terra Imperium gehen und von drt aus, werdet Ihr Ihrer Familie schreiben und alles erklären."- warf ich über die Schulter, während ich sie weiterzog. "Dann könnt Ihr vielleicht zurückkehren."- fuhr ich fort und schwieg weiter. Das Sprechen gestaltete sich etwas schwierig beim laufen. Die Stahlungen lagen zwar auf dem Schlossgelände, doch ich wusste einen Weg, wie wir von außem daran kamen.
***Urlaub**** 8)

132

25.03.2017, 12:36

Aurora

Ich musste mit nach Terra Imperium fliehen? Ein Kloß bildete sich in meiner Kehle und ich unterdrückte die aufsteigende Tränen. Einen kleinen beschämender Moment gab ich ihm die Schuld, ehe ich nach weitere Schritte wieder zur Vernunft kam. Nein, es vielmehr meine Schuld. Ich hatte unbedingt nach der Wahrheit suchen wollen und mich in dieser kritische Angelegenheit eingemischt. Es war eine missgeglückte Situation und nun war ich ebenfalls in dieser Zwickmühle geraten. Benommen lief ich ihm einfach hinterher, ich spürte kaum meine Füße und auch nicht die schmerzende Flecken von dem Fall, als man versuchte mich zu ergreifen.


133

29.03.2017, 20:00

Zen:

Während die kalte nächtliche Lust immer wieder meine Lunge durch das rasche Ein- und Ausatmen zu versenken schien, schien mein Gehirn von der reichlichen Zufuhr von Sauerstoff zu profitieren. Ich wusste ganz genau, was ich zutun hatte und ohne einen Umweg, lief ich an der Steinmauer entlang zu dem kleinen von mir selbst gegrabenen Tunnel, der zu den Stahlungen führte. Ich musste in den ganzen Jahren meinem Vater irgendwie entfliehen und so nutzte ich die bereits vorhandenen Wege oder ich baute mir selbst welche, wie diesen Tunnel unter der Mauer.
Für einen kurzen Augenblick überlegte ich, ob ich Aurora hier lassen sollte, damit sie auf mich wartete, doch das wäre ein zu großes Risiko für sie und außerdem musste ich mit dem Pferd einen anderen Ausgang nehmen.
"Wir müssen hier runter." - sagte ich und ging in die Knie, um die Blätter und die Äste von dem Eingang zu entfernen. "Ich gehe vor." - fügte ich hinzu und schon kletterte ich bäuchlings unter der Mauer durch. Der Tunner war nur so breit und hoch, dass man dort auf den Bauch durchkam.
***Urlaub**** 8)

134

30.03.2017, 14:17

Aurora

Ich wusste nicht wie lange wir schon liefen, wahrscheinlich nicht lange, aber es fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Ich erblickte den Tunnel und schluckte leicht. Enge dunkle Räume behagten mir nicht, sie gaben mir das Gefühl ersticken zu müssen. Doch dann war der Prinz schon in den Tunnel und einen Moment zögerte ich. Hinter mir in der Ferne hörte ich wilde Rufe. Es gab keinen Zurück mehr und ich hoffte inständig meine Eltern würden mir eines Tages verzeihen und nicht die Worte des Königs glauben. Ich kniete mich hin, spürte die trockene Erde und tauchte in den Tunnel hinein. Schnell stellte ich fest, dass ich auf dem Bauch robben musste und mein Herz hämmerte laut. Ich konnte nichts mehr sehen, die Luft war stickig und schwer. In meinem Mund schmeckte ich die trockene, staubige Erde. "Prinz Zen?", flüsterte ich. War er noch da? Ich wollte nicht in diesem unheimlichen Tunnel alleine sein.


135

30.03.2017, 20:14

Zen:

Schon bald ertastete ich auf der anderen Seite noch mehr Geäst und Blätter, der mir den Ausgang versperrten. Im Liegen gestaltete sich die Freiräumung etwas schwierigen, doch schon bald kletterte ich schweratmend raus und blieb einige Momente auf allen Vieren, um wieder meine Atmung zu normalisieren. Doch allzu viel Zeit durfte ich mir dafür nicht lassen.
"Ja, ich bin hier." - sagte ich leise und streckte ihr einen Arm entgegen, in dem anderen ließ ich eine kleine Flamme auftanzen, damit sie mich auch sehen konnte. Schon bald hatte ich sie aus dem schwarzen Loch gezogen. Auch ihr ließ ich einige Momente Zeit, um wieder zu Kräften zu kommen. Für eine Prinzessin war es sicherliche sehr anstrengend. Ich setzte mich neben ihr.
***Urlaub**** 8)

136

30.03.2017, 20:18

Aurora

Ich sah ein kleines Licht und entdeckte einen Arm, ich ergriff nach seiner Hand. Endlich war ich draußen, ich strich mein zerzaustes Haar aus meinem Gesicht und fuhr mit der Hand über das Gesicht, dabei hinterließ ich Dreckspuren. Ich atmete leise tief ein und fühlte mich ausgelaugt. Doch dann stand ich auf: "Wir müssen weitergehen", erstmal hatte ich mich meinem Schicksal ergeben und wollte einfach nur in Sicherheit sein. "Soll ich den Tunnel fluten lassen, damit sie ihn nicht schnell finden können?", fragte ich ihn. Ich fühlte mich nutzlos.


137

30.03.2017, 20:23

Guten Abend :)


Zen:

Ich war sehr überrascht über ihren Vorschlag und wie vor den Kopf gestoßen, sah ich sie kurz an.
"Nein. Es ist zu dunkel und außerdem ist der Eingang sehr klein." - sagte ich dann und erhob mich, bevor ich auch Aurora auf die Beine zog. Sie hatte recht, wir durften keine Zeit verlieren. Die Schritte und die Rufe ließen mich wissen, dass wir in Gefahr waren. "Kommt." - sagte ich und zog sie zu den Stahlungen, die nur einige Meter entfernt waren.
Der schwarze Schimmel mit dem weißen Stern auf der Stirn scharrte mit den Hufen, als er mich erblickte. Ramos, mein Pferd.
"Ich helfe Euch auf das Pferd." - bat ich Aurora an und streichelte die dunkle Mähne.
***Urlaub**** 8)

138

30.03.2017, 20:30

Guten Abend:)

Aurora

Ich ließ mich im aufhelfen und hielt dabei seine Hand fest, als er uns zu den Stallungen führte. Er schien auch nicht meine Hand loszulassen und dieser kleinen Halt gab mir in dieser Situation ein wenig Sicherheit. Der schwarze Hengst war groß und wirkte majestätisch, besonders der weiße Stern auf seiner Stirn ließ ihn mystisch wirken. "Ich schaffe schon, ich reite zuhause oft", ich trat vorsichtig nah am Pferd, beruhigend strich ich über das Fell, damit ich es nicht erschrak. Ich zog mich geschickt auf das Pferd und hielt mich an der Mähne fest.


139

31.03.2017, 20:49

Zen:

Ramos war Fremden gegenüber normalerweise sehr skeptisch und distanziert, doch als Aurora ihn über den Hals streichelte blieb er ruhig. Das verwunderte mich sehr und zugleich war ich erleichtert, dass er nicht aufgeregt wieherte. Er schnaubte nur und scharrte mit den vorderen Hufen, als wollte er uns zum Aufbrechen auffordern.
Nachdem Aurora auf seinem Rücken saß, stieg ich ebenfalls auf und legte meine Arme um Auroras Körper, um meine Hände in die schwarze Mähne zu greifen. Mit den Fersen stieß ich Ramos in die Seiten.
"Auf."- gab ich noch leise das Befehl und er setzte sich in Bewegung. Leise und langsam rieten wir zum Ausgang. Anscheinend vermutete man uns immer noch auf dem Gelände des Palastes und so wurden auch die Wachen von den Ausgängen abgezogen, um nach uns zu suchen.
***Urlaub**** 8)

140

01.04.2017, 07:27

Aurora

Ich war noch nie mit einem Mann zusammengeritten. Nur früher hatte mein Vater mich manchmal mit auf dem Pferd genommen, als ich noch nicht reiten konnte. Mein Rücken berührte seinen Brustkorb, dennoch wurde ich nicht nervös. Ich glaubte es lag an die ganzen aufwühlende Aufregungen dieses Tages und dann setzte sich das Pferd in die Bewegung. Ohne Aufsehen verließen wir den Palast und mein Herz begann bei der Entfernung schneller zu schlagen. Ich wusste nicht, was mich erwarten würde. Was meine Familie von mir dachten, sicherlich waren sie zutiefst von mir enttäuscht. Leise schluckte ich und blickte unsicher in die Dunkelheit drein.